Strom-Schlag für ganz Deutschland! Habecks Netz-Umbau kostet jede Familie 800 Euro mehr im Jahr
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Der für die Energiewende so zentrale Ausbau der Stromnetze wird Hunderte Milliarden Euro teurer als bisher gedacht. Das teilte die Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) unterstellte Bundesnetzagentur mit.
Bis zu 500 Milliarden Euro an MEHRkosten allein bis 2030!
Und da der Netzausbau und die Unterhaltung über das sogenannte Netznutzungsentgelt finanziert wird, müssen sich die Stromkunden auf explodierende Kosten einstellen: „Kurz überschlägig gerechnet: Das sind rund 100 Milliarden Euro pro Jahr und bei einem Stromverbrauch von 500 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr entspricht das Mehrkosten von rund 20 Cent pro Kilowattstunde, die man gemäß heutiger Systematik auf die Stromkunden umlegen müsse“, rechnet der Energiewende-Experte und Diplom-Chemiker Dr. Christoph Canne für NIUS vor.
20 Cent ZUSÄTZLICH pro Kilowattstunde – so kommen auf einen normalen Familienhaushalt mit 4000 Kilowattstunden Jahresverbrauch 800 Euro mehr im Jahr zu!
Tendenz steigend, mit steigender Quote an E-Autos und Wärmepumpen ...
Energiewende-Experte Canne, Pressesprecher der Bundesinitiative „Vernunftkraft“, weiter: „Die Bundesnetzagentur muss nun so schnell wie möglich Klarheit schaffen, wie hoch die Ausbaukosten final werden und die Bundesregierung sollte sich bereits jetzt Gedanken machen, wie diese gewaltigen Beträge zu stemmen gedenkt.“

Der Ausbau der Energie-Netze wird viele hundert Milliarden Euro mehr verschlingen als bisher gedacht.
Eine NIUS-Anfrage an die Bundesnetzagentur, woher die explosionsartigen Kostensteigerungen kommen und wie diese gegenfinanziert werden sollen, ist noch offen.
Canne: „Nun rächt sich die Blauäugigkeit, mit der in Deutschland die sogenannte Energiewende vorangetrieben wurde. Insbesondere mit der ideologisch vorangetriebenen Abschaltung der Kernkraftwerke haben wir zum Entsetzen unserer Nachbarländer eine funktionierende Stromversorgung zerstört, ohne auch nur einmal ein realistisches Bild gehabt zu haben, wie teuer die Alternative wird und ob eine Volkswirtschaft, die nun u.a. genau wegen dieser Energiewende in die Deindustrialisierung abgleitet, diese auch nur annähernd stemmen kann.“
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Julius Böhm
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