Studie von SPD-naher Stiftung zeigt: SPD hat mehr rechtsextreme Wähler als die Union
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Die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen hat deutschlandweit stark zugenommen, wie die sogenannte „Mitte-Studie“ der Uni Bielefeld zeigen will. 8,3 Prozent der Deutschen seien offen für rechtsextreme Einstellungen, heißt es – zwei bis drei Prozentpunkte mehr als in den Vorjahren.
Doch es gibt eine skurrile Ergebnisse in der Studie, die aufhorchen lassen: So sollen 7,9 Prozent der SPD-Wähler ein „manifestiertes rechtsextremes Weltbild“ haben. Bei den Union-Anhängern sind es nur 6,3 Prozent. Ausgerechnet eine Studie, die die SPD-nahe Friedrich Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben hat, kommt also zu dem Ergebnis: Es gibt mehr rechtsextreme SPD-Wähler im linken Lager als rechtsextreme CDU/CSU-Wähler im konservativen Lager. Ob Stiftungschef Martin Schulz das weiß?
Unter FDP-Wählern sollen 15,9 Prozent ein rechtsextremes Weltbild haben, bei AfD-Wählern soll es beinahe jeder Vierte (24 Prozent) sein, deutlich weniger bei Grünen-Wählern (3,6 Prozent) und Linken-Wählern (5,3 Prozent).
Laut Studie sind Frauen rechter als Männer
Auch skurril: Laut der Untersuchung soll der Anteil der Frauen mit einem rechtsextremen Weltbild mit 8,9 Prozent deutlich höher sein als der unter Männern (7,7 Prozent). Gar jeder achte junge Mensch im Alter von 18 bis 34 Jahren soll ein solches Weltbild teilen – beinahe drei Mal so viele wie in der Altersgruppe über 65 Jahren (4,4 Prozent).
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