Top-8-Asylländer: Neun von zehn arbeitslosen Migranten haben keine Berufsausbildung
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Knapp neun von zehn Arbeitslosen aus den häufigsten Asyl-Herkunftsländern haben noch immer keine abgeschlossene Berufsausbildung. Laut einer Datenauswertung der Bundesagentur für Arbeit für den AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer, die NIUS exklusiv vorliegt, konnten im August 2023 ganze 88 Prozent der Arbeitslosen aus den Ländern Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea, Nigeria, Somalia, Iran und Pakistan keine abgeschlossene Berufsqualifizierung vorweisen.
Mittlerweile machen Arbeitslose aus diesen acht Ländern rund 10,4 Prozent (282.290 Personen) aller Arbeitslosen aus. Noch im Dezember 2014 lag ihr Anteil bei nur 2,1 Prozent. Insgesamt gab es im August 2023 knapp 2,7 Millionen Arbeitslose. 63 Prozent von ihnen besaßen die deutsche Staatsbürgerschaft (1.689.293 Personen), 37 Prozent waren Ausländer (1.006.520 Arbeitslose).
Zum Vergleich: Im Dezember 2014 lag das Verhältnis bei knapp 2,76 Millionen Arbeitslosen noch bei 81 Prozent Deutschen (2.232.814 Personen) und 19 Prozent Ausländern (530.656 Personen). Damit hat sich der Anteil der ausländischen Staatsbürger an den Arbeitslosen in Deutschland fast verdoppelt.

Arbeitslose aus den häufigsten Asyl-Herkunftsländern machen rund 10,4 Prozent (282.290 Personen) aller Arbeitslosen in Deutschland aus.
Seit Dezember 2022 mehr ausländische Arbeitslose ohne Berufsausbildung als Deutsche
Noch deutlicher sind die Zahlen bei den Arbeitslosen ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Ausländer stellen hier mit 50,7 Prozent (757.470 Arbeitslose) die Mehrheit gegenüber 49,3 Prozent deutschen Staatsbürgern (737.153 Arbeitslose). Der Kipppunkt wurde hier im Dezember 2022 erreicht, als es unter den Arbeitslosen erstmals mehr Ausländer ohne abgeschlossene Berufsausbildung gab als Deutsche ohne Qualifizierung.
„Die Entwicklung ist eindeutig“, meint AfD-Bundestagsabgeordneter René Springer. „Anders als seit 2015 gebetsmühlenartig behauptet, löst die unkontrollierte Massenzuwanderung kein einziges Problem auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Im Gegenteil: Sie verschärft die Probleme vielmehr und schafft ein Heer von Arbeitslosen ohne Ausbildung, die trotz erheblicher staatlicher Investitionen bestenfalls für den Niedriglohnsektor taugen. Schlimmstenfalls landen sie in den Sozialsystemen und verbleiben dort dauerhaft“, kritisiert der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD.
Viele der arbeitslosen Zuwanderer in der Statistik befinden sich seit der Flüchtlingskrise 2015 in Deutschland. Asylbewerber dürfen grundsätzlich bereits im vierten Monat ihres Aufenthalts in Deutschland mit Erlaubnis der Ausländerbehörde eine berufliche Ausbildung beginnen.
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