Totalschaden für Ricarda Lang: Grüne fliegen aus dem Landtag
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Während sich die SPD feiern lässt, war der Wahlabend in Brandenburg ein (weiteres) Debakel für die Grünen.
Die Partei der Spitzen Ricarda Lang und Omid Nouripour erleidet den Totalschaden, fliegt von der brandenburgischen Regierung direkt in die parlamentarische Opposition, raus aus dem Landtag!
Am frühen Wahlabend steht so gut wie fest: Die Grüne Partei wird an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. 4,6 Prozent sagt die 20 Uhr-Prognose von Infratest dimap im Auftrag der ARD, nur 4,3 Prozent die Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF.
Heißt: Der Eingang zum Landtag in Potsdam ist zu für die Grünen.
Und der Hintereingang ist auch zu! Denn auf den hatte die Partei von Ricarda Lang bis zuletzt gehofft. Wegen der sogenannten Grundmandatsklausel reicht in Brandenburg schon ein einziges gewonnenes Direktmandat, um mit dem gesamten Anteil der Zweitstimmen in den Landtag einzuziehen. Würden die Grünen also ein Direktmandat holen, würden sie mit dem Anteil der Zweitstimmen doch in den Landtag einziehen.
Doch im einzigen Wahlkreis, in dem das möglich schien, setzt sich die SPD-Kontrahentin durch: Marie Schäffer hätte es für die Grüne Partei richten sollen, doch sie unterliegt mit 26,5 Prozent der Erststimmen gegen Manja Schüle von der SPD (34,4 Prozent). Kein Direktmandat also und damit auch kein Einzug in den Landtag.
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