Ukrainische Kursk-Offensive: Jetzt ruft Russland sogar den Ausnahmezustand aus
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Der Gouverneur der russischen Grenzregion Belgorod hat angesichts der anhaltenden Angriffe aus der Ukraine den regionalen Notstand ausgerufen. „Die Situation in der Region Belgorod bleibt extrem schwierig und angespannt“, erklärte Wjatscheslaw Gladkow in einer Videobotschaft auf Telegram am Mittwoch.
Aufgrund der angespannten Lage habe man entschieden, sofort den regionalen Ausnahmezustand für das gesamte Gebiet Belgorod zu verhängen, „mit einem anschließenden Appell an die Regierung, einen föderalen Notstand auszurufen“, heißt es weiter in der Botschaft des Gouverneurs. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und die Folgen der Angriffe zu bewältigen.
Selenskyj sieht seine Streitkräfte im Vorteil
Ukraine Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht seine Streitkräfte angesichts des Vormarsches in russisches Gebiet im Aufwind. „Die Ukraine kann ihre Ziele erreichen, ihre Interessen verteidigen und ihre Unabhängigkeit schützen“, sagte Selenskyj in einer abendlichen Videobotschaft aus Kiew. Laut Selenskyj hat die ukrainische Armee inzwischen 74 Ortschaften im Gebiet Kursk eingenommen – doppelt so viele wie von russischer Seite behauptet.

Ukraine Präsident Wolodymyr Selenskyj
Ukrainische Truppen sollen bis zu drei Kilometer vorgedrungen sein
Der ukrainische Oberkommandierende Olexander Syrskyj berichtete in einem Gespräch mit Selenskyj, dass die eigenen Truppen in einigen Richtungen um ein bis drei Kilometer vorangekommen seien. Demnach haben die ukrainischen Streitkräfte zusätzliche 40 Quadratkilometer im Gebiet Kursk erobert. Diese Angaben ließen sich allerdings nicht unabhängig überprüfen.
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