Neue Insa-Umfrage: AfD nur drei Prozentpunkte hinter Union, schwarz-rot ohne Regierungsmehrheit
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Schon jetzt zeigt sich, dass eine schwarz-rote Koalition keine Mehrheit in der Bevölkerung mehr hätte. Das geht aus einer Insa-Umfrage im Auftrag von Bild hervor.
Laut der Erhebung gewinnt die SPD einen Prozentpunkt hinzu und klettert auf 16 Prozent. Die CDU/CSU hingegen verliert einen Prozentpunkt und fällt auf 26 Prozent – das schlechteste Ergebnis seit September 2023. Die AfD hält sich stabil bei 23 Prozent, ihrem bisher besten Wert im Sonntagstrend.
BUNDESTAGSWAHL | Sonntagsfrage INSA/BILD am Sonntag
— Deutschland Wählt (@Wahlen_DE) March 29, 2025
Union: 26% (-1)
AfD: 23%
SPD: 16% (+1)
GRÜNE: 12%
LINKE: 10%
BSW: 5%
FDP: 3%
Sonstige: 5%
Änderungen zur letzten Umfrage vom 22. März 2025
Verlauf: https://t.co/f9MV7iZG8h#btw29 pic.twitter.com/Kq5QhPgiw2
Doch für eine Mehrheit im Parlament reicht das nicht: Schwarz-rot kommt zusammen nur auf 42 Prozent, weit entfernt von den nötigen 46 Prozent. Die nötige Mehrheit hätte hingegen eine Kenia-Koalition aus SPD, CDU/CSU und Grünen mit 54 Prozent.
Auch eine schwarz-blaue Zusammenarbeit zwischen CDU/CSU und AfD würde mit 49 Prozent eine Regierungsbildung ermöglichen. Dagegen blieben SPD, Grüne und Linke mit 38 Prozent hinter der Schwelle für eine Mehrheit zurück.

CDU und AfD kämen auf 49 Prozent der Stimmen.
Die Umfrage zeigt: Seit der Bundestagswahl im Februar hat die CDU/CSU 2,5 Prozentpunkte verloren, während die AfD über 2 Prozentpunkte zulegen konnte. Der Vorsprung der Union vor der AfD schrumpft auf nur noch drei Prozentpunkte.
Acht Prozent der Stimmen entfallen auf kleinere Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würden.
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