Unbegrenzte Migration: Spahn warnt vor „furchtbarem Erwachen“
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- Im Podcast-Interview mit der Bild fordert Ex-Gesundheitsminister Spahn (CDU) eine Migrations-Wende.
- Wenn Deutschland die Migrationskrise nicht in den Griff bekomme, so Spahn, drohe ein „furchtbares Erwachen“.
- Spahn fürchtet, dass Deutschland endgültig „kippen“ könnte.
Spahn sorgt sich im Gespräch mit Bild-Vize Paul Ronzheimer vor allem um die Sicherheit von Minderheiten. Er sagt:
„Es ist vor allem der islamisch geprägte Kulturraum (...), in dem Judenhass, Hetze gegen Schwule, die Nicht-Gleichberechtigung von Mann und Frau Teil der Alltagskultur zu oft ist. Es gibt nicht besonders viele mehrheitlich muslimische Länder, in denen Andersgläubige ein leichtes Leben haben. Oder (in denen) Frauen Gleichberechtigung haben oder Schwule und Lesben irgendwie Minderheitenschutz genießen. Also gibt es einfach nicht. Und das hat auch was mit der Kultur zu tun“.
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Das ganze Interview sehen Sie hier:
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Spahn weiter: „Nach meinem Dafürhalten waren sich viele über die Größe der Aufgabe, die das bedeutet, wenn Hunderttausende, ja mittlerweile Millionen Menschen aus einem so geprägten Kulturraum zu uns kommen (nicht bewusst).“
„Afghanistan ist in Teilen Mittelalter“
Dass sich die vielen Migranten aus Afghanistan in die deutsche Gesellschaft integrieren können, glaubt Spahn nicht: „Ein Prozent der afghanischen Bevölkerung der Welt lebt mittlerweile in Deutschland. Ich war drei, vier Mal in Afghanistan. Das Land ist in Teilen Mittelalter und das prägt.

Flüchtlinge aus Afghanistan und Pakistan im Auffanglager auf der griechischen Insel Lesbos.
Sollten die Migrations-Probleme nicht bald gelöst werden, sieht Spahn schwarz für Deutschland: „Bei allen Themen, ob es Migration oder der Umgang mit dem Islam ist, höre ich immer nur, warum alles nicht geht (…). Wir können den Leuten noch zehn Jahre erzählen, warum wir alles nicht tun können. Aber irgendwann sind wir so tief im Schlamassel, dann lösen es andere möglicherweise ganz radikal. Und das möchte ich nicht. Auf keinen Fall. Das ist ein anderes Deutschland. (…) Da können wir noch ein paar Jahre so machen, dann werden wir ein furchtbares Erwachen erleben.“
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