Union: Schutzstatus des Wolfes auf EU-Ebene muss runter
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- Unionsfraktion fordert Umweltministerin Steffi Lemke auf, den Schutzstatus des Wolfes zu verringern.
- Die umweltpolitische Sprecherin der Union, Anja Weisgerber (CSU), betont, dass die geplante Erleichterung des Abschusses nicht ausreicht.
- EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigt sich offen für eine mögliche Absenkung des Schutzstatus.
Die Unionsfraktion hat heute im Bundestag die Forderung erhoben, dass Umweltministerin Steffi Lemke den Schutzstatus des Wolfes herabsetzen solle. Anja Weisgerber, die umweltpolitische Sprecherin der Union, unterstrich die Notwendigkeit, die Wolfsbestände kontrolliert zu reduzieren.

Ein Schäfer bringt auf einer Schafweide auf der Schwäbischen Alb einen elektrischen Weidezaun zum Schutz vor dem Wolf an.
„Die geplante Erleichterung des Abschusses von Problemwölfen reicht eben genau nicht aus”, betonte Weisgerber. Sie appellierte an die Ministerin: „Wir fordern, dass die Wolfsbestände kontrolliert kleingehalten werden und der Schutzstatus des Wolfes auf EU-Ebene muss runter. Werden Sie endlich tätig.”
Lemke hatte zuvor angekündigt, den Abschuss von Wölfen zu vereinfachen, insbesondere in Fällen, in denen Wölfe wiederholt Schutzmaßnahmen wie Zäune überwunden haben. Das Bundesumweltministerium erklärte, dass solche Abschüsse bereits jetzt möglich seien, jedoch der Genehmigungsprozess zu umständlich und bürokratisch sei. Dies soll nun geändert werden.

Ein junger Wolf im Gehege. Seine Artgenossen bereiten vielen Bauern und Menschen Sorge.
Die Diskussion um den Schutzstatus des Wolfes auf EU-Ebene ist nicht neu. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat bereits ihre Bereitschaft signalisiert, den hohen Schutzstatus des Wolfes zu überdenken. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Schritte in dieser Angelegenheit unternommen werden.
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