USA liefern Ukraine angeblich umstrittene Streumunition
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Angeblich wollen die USA Streumunition an due Ukraine liefern. Das berichten unterschiedliche Medien, unter anderem die „New York Times“ unter Berufung auf nicht namentlich genannte Regierungsquellen. Das Pentagon wollte dies zunächst nicht bestätigen: „Ich habe heute nichts Konkretes zu verkünden“, sagte Pentagon-Sprecher Pat Ryder.
Zuvor hatte das Weiße Haus bereits erklärt, die Lieferung von Streumunition zu prüfen. Dem Sender CNN zufolge könnten die Pläne nun an diesem Freitag offiziell verkündet werden.
Was ist Streumunition?
Als Streumunition werden Raketen und Bomben bezeichnet, die in der Luft über dem Ziel bersten und viele kleine Sprengkörper - sogenannte Submunition - verstreuen oder freigeben. Der Munitionstyp wird kritisiert, weil ein erheblicher Prozentsatz der Sprengkörper oft nicht detoniert, sondern als Blindgänger vor Ort verbleibt und so die Bevölkerung gefährdet. Die Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ sprach sich gegen eine Lieferung aus. Streumunition stelle "eine große Bedrohung für zivile Leben dar, selbst lange nach dem Ende eines Konflikts", hieß es
Deutschland und viele andere Staaten haben einen Vertrag zur Ächtung von Streumunition unterzeichnet. Die USA haben das Abkommen hingegen nicht unterschrieben.
Obwohl er die Lieferungen nicht bestätige wollte, verteidigte sich Pentagon-Sprecher Ryder vorsorglich: „Ich möchte anmerken, dass die Russen bereits Streumunition auf dem Schlachtfeld eingesetzt haben.“ Die USA hätten Streumunition in ihren Beständen. Ryder verwies darauf, dass ältere Munition eine höhere Rate an Blindgängern aufweise. „Wir würden sorgfältig Geschosse mit einer geringeren Rate an Blindgängern auswählen, für die wir aktuelle Testdaten haben“, so Ryder.
Die USA sind der größter militärische und finanzielle Unterstützer der Ukraine im Krieg gegen Angreifer Putin.
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