Verfassungsrechtler Prof. Rupert Scholz: Adenauer war ein schicksalshafter Glücksfall, Merkel keine große Kanzlerfigur
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Er ist Jahrgang 1937 und hat alle bundesdeutschen Regierungen bewusst miterlebt: Prof. Rupert Scholz, Ex-Verteidigungsminister unter Helmut Kohl und einer der renommiertesten Verfassungsrechtler des Landes.
Von Konrad Adenauer bis zu seinem Namensvetter Olaf Scholz – wer war für Prof. Scholz besonders herausragend?
„Konrad Adenauer war für uns ein schicksalshafter Glücksfall“, so Scholz im Gespräch mit „Schuler! Fragen, was ist“. Scholz weiter: „Er hat unsere Demokratie grundlegend mitgestaltet. Er war ja auch Vorsitzender – wohlgemerkt, bevor er Kanzler wurde – des Parlamentarischen Rats, also des Gremiums, dass das Grundgesetz geschaffen hat. Wir feiern in diesem Jahr 75 Jahre Grundgesetz. Es ist die beste Verfassung der deutschen Geschichte. Das haben wir auch Konrad Adenauer zu verdanken.“

Dienste unter Helmut Kohl als Verteidigungsminister: Rupert Scholz im Gespräch mit NIUS-Politik-Chef Ralf Schuler
Zu einem ganz anderen Urteil Scholz im Fall von CDU-Kanzlerin Angela Merkel: „Angela Merkel hat ihre Verdienste, keine Frage. Trotzdem bin ich der Meinung, dass sie nicht zu den großen Führungspersönlichkeiten in der Geschichte der Bundesrepublik gehört. Sie hat zu viele massive Fehler begangen.“ Scholz nennt die Migrations-Politik, den Atom-Ausstieg und die Euro-Politik während der Griechenland-Krise. „Merkel gehört für mich nicht zu den großen Kanzlerfiguren dieser Republik.“
Das ganze Interview sehen Sie hier:
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Ralf Schuler
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