Während die Regierung nach Geld sucht, verspricht Scholz Afrika weitere Milliarden
Ein Beitrag von
Die Ampel sucht verzweifelt nach Möglichkeiten, um nach dem Karlsruhe-Urteil die Löcher im Haushalt zu stopfen. Geld für Projekte im Ausland ist jedoch offenbar vorhanden. Am Montag versprach Scholz weitere vier Milliarden Euro für ein grünes Afrika.
Derzeit ist völlig unklar, wie die Bundesregierung ihre Haushaltskrise lösen will. Das Finanzministerium sperrte am Montag weite Teile des Haushalts. Das Urteil aus Karlsruhe hat ein Milliarden-Loch in die Finanzplanung des Bundes gerissen. Das Bundesverfassungsgericht hatte in seinem Urteil vom Mittwoch untersagt, Corona-Kredite nachträglich für Klimaschutz und die Modernisierung der Industrie umzuwidmen. Auch andere Schattenhaushalte wie der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sind von dem Urteil betroffen. Die Ampel sucht nun also verzweifelt nach Möglichkeiten, um die Löcher im Haushalt zu stopfen.
Geld für Projekte im Ausland sind jedoch offenbar genug vorhanden. Am Montag versprach Scholz zum Auftakt der „G20 Compact with Africa-Konferenz 2023“ im Kanzleramt weitere Milliarden-Hilfen für afrikanische Länder, damit diese auf grüne Energie umstellen könnten.
Auch weibliche Start-Up-Gründerinnen sollen gefördert werden
„Die heutige Konferenz gibt den Startschuss für eine gestärkte verlässliche Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa für eine klimafreundliche Energieversorgung mit grünem Wasserstoff“, erklärte der Kanzler am Montag. So werde die Bundesregierung bis 2030 mit vier Milliarden Euro die gemeinsame EU-Afrika-Initiative für grüne Energie unterstützen.
Es geht dem Kanzler darum, dass alle Afrikanerinnen und Afrikaner Zugang zu nachhaltiger und bezahlbarer Energie haben. Die Förderung von Start-Ups in den afrikanischen Compact-Ländern soll ebenfalls ausgebaut werden, „insbesondere solche die von Frauen geführt werden“, wie Scholz erklärte.
Deutsche Unternehmen würden bei der Zusammenarbeit mit den afrikanischen Ländern „von enormen Wachstumsmärkten, dem riesigen Potenzial an erneuerbaren Energien und vom Zugang zu wichtigen Rohstoffen“ profitieren. Das Wachstumspotenzial Afrikas sei riesig und bei der Lösung globaler Fragen sei der Nachbarkontinent schlicht unumgänglich, so der Bundeskanzler. „Wir wollen, wir müssen ihn als Partner für die nachhaltige Wirtschaft der Zukunft gewinnen und weiter stärken.“
Mehr NIUS:
Alle Linken ganz verzweifelt: NIUS-Kampagne überrollt die BVG
Vorwurf Steuerhinterziehung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Grünen-Chef Felix Banaszak
Warum Friedrich Merz in den eigenen Reihen als „Quassel-Kanzler“ gefürchtet ist
Neues 13-Milliarden-Loch für Klingbeil! Bund muss Arbeitsagentur noch viel mehr Steuergeld zuschießen
Gewerkschaften kündigen Widerstand an: Fliegt Kanzler Friedrich Merz sein Reform-Gipfel um die Ohren?
Correctiv lässt sich von der EU bezahlen, um über die EU zu berichten
IPCC-Skandal – der Mann, der dem Klima-Papst widersprach: „Ich glaube, dass die jüngste Erwärmung wohl auch schon vor 1000 Jahren erreicht wurde“
Die hartnäckigste Klima-Lüge: 97 Prozent der Wissenschaftler gehen von menschengemachtem Klimawandel aus
Mehr NIUS:
Neues 13-Milliarden-Loch für Klingbeil! Bund muss Arbeitsagentur noch viel mehr Steuergeld zuschießen
Gewerkschaften kündigen Widerstand an: Fliegt Kanzler Friedrich Merz sein Reform-Gipfel um die Ohren?
Correctiv lässt sich von der EU bezahlen, um über die EU zu berichten
IPCC-Skandal – der Mann, der dem Klima-Papst widersprach: „Ich glaube, dass die jüngste Erwärmung wohl auch schon vor 1000 Jahren erreicht wurde“
Die hartnäckigste Klima-Lüge: 97 Prozent der Wissenschaftler gehen von menschengemachtem Klimawandel aus
Verdi-Chef Frank Werneke: „Der Kanzler hat inhaltlich und im Stil komplett am Saal vorbeigeredet“
„Lügenfritz“ ist strafbar: Bürger muss wegen Merz-Beleidigung zahlen
Tabaksteuer: Lassen sich Kanzler Merz und Finanzminister Klingbeil von Brüssel über den Tisch ziehen?
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare