Weniger Asyl-Anträge, 700 Schlepper gefasst: Plötzlich feiert Faeser Grenzkontrollen
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Erst hatte sie sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, jetzt feiert sie die Erfolge: Die Zahl der Asyl-Anträge geht leicht zurück, auch konnten bei Grenzkontrollen durch die Bundespolizei mehr als 700 Schleuser festgenommen werden. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Noch im Mai letzten Jahres hatte Faeser Grenzkontrollen abgelehnt und als „Ultima ratio“ bei „ernsthafter Bedrohung der öffentlichen Ordnung oder inneren Sicherheit“ bezeichnet, im Juni wies sie Forderungen erneut zurück, behauptet, Grenzkontrollen würden die Entwicklung der EU „um Jahrzehnte zurückwerfen“, nur um im September Grenzkontrollen anzukündigen und nun, ein halbes Jahr später die Erfolge zu feiern.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD)
„Die Asylanträge sind aktuell um ein Fünftel geringer als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bei unseren Grenzkontrollen haben wir seit Oktober 708 Schleuser festgenommen und 17 600 unerlaubte Einreisen verhindert“, so die Ministerin zu en Zeitungen.
Im ersten Quartal 2024 wurden laut Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge 65.419 Asyl-Erstanträge gestellt, etwa 19 Prozent weniger als im Vorjahr, jedoch noch immer 40 Prozent mehr als im selben Zeitraum 2022.
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