„Wenn ihr irgendeinen Verstand in eurem Hirn hättet!“: Hier beleidigt Scholz Demonstranten
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- Auf dem SPD-Europafest in Falkensee bei Berlin wurde Kanzler Scholz mit Buh-Rufen empfangen.
- Über seine Rede hinweg hielten sich die wütende Rufe aus der Menge.
- Scholz sprach dann davon, dass den Störern der „Verstand“ im „Hirn“ fehle.
Bei Olaf Scholz‘ Besuch auf dem SPD-Europafest in Falkensee westlich von Berlin am Freitagabend wurde der Kanzler von der Menge nicht nur mit Buh-Rufen begrüßt, auch während seiner gesamten Rede hielten sich die Rufe gegen ihn, er war oft nicht zu verstehen. NIUS war vor Ort und fing das emotionale Geschehen ein.
In Richtung kritischer Zuhörer fiel dann von Scholz der Halbsatz: „Wenn ihr irgendeinen Verstand in eurem Hirn hättet!“ Der Satz zuvor ist zum Teil kaum zu verstehen. Zuvor hatte er Demonstranten als „Liebe Schreihälse“ begrüßt.
Eigentlich war der Kanzler dort, um den Wahlkampf der Bürgermeister-Kandidatin der SPD zu unterstützen. Aus dem Publikum, das offensichtlich in großen Teilen unzufrieden mit Scholz war, kamen neben Buh-Rufen dann aber vor allem Einwürfe wie „Kriegstreiber“, „Lügner“ und „Bandit“. Zu hören waren auch „Frieden schaffen ohne Waffen“ und „Hau ab!“-Rufe.
Der Protest richtete sich hauptsächlich gegen die Ukraine-Unterstützung der von Scholz geführten Regierung. Unter den Scholz-Gegnern schienen auch zumindest einige mit Russland zu sympathisieren. Ein Mann mit „Druzhba“-T-Shirt (russisch für Freundschaft) schien die Gruppe zum Teil anzuführen.
Scholz reagierte auf die „Kriegstreiber“-Rufe, indem er lautstark und energisch deutlich machte: „Der Kriegstreiber ist Putin, er ist mit 20. 000 Soldaten in die Ukraine einmarschiert. Putin will die Ukraine zerstören und erobern“, so der Kanzler. „Frieden und Freiheit sind von diesem Angriffskrieg bedroht.“
Auch zu Ende der Rede hörten die Stör-Rufe nicht auf: Bei seiner Abfahrt wurde Scholz mit Pfiffen und Buh-Rufen verabschiedet.
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Sven Versteegen
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