Wirtschaftsgipfel ohne Habeck: Politik und Wirtschaft treffen sich am Tegernsee
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Es ist das wohl wichtigste Wirtschaftstreffen Deutschlands: Beim alljährlichen „Ludwig-Erhard-Gipfel“ der Weimer-Media-Group (u.a. Wirtschaftskurier, Börse am Sonntag, The European) auf Gut Kaltenbrunn am Tegernsee treffen sich jedes Jahr im Frühjahr Politiker, Wirtschaftsvertreter und Medienmacher.
Spitzname des Gipfels: Das deutsche Davos!
„In Europa tobt ein mörderischer Krieg, in Nahost droht ein Flächenbrand, ein verunsichertes Deutschland taumelt – auch wirtschaftlich“, sagt Gastgeber Wolfram Weimer zu NIUS. „Darum brauchen wir mehr denn je Orientierung und Dialog.“ Der Ludwig-Erhard-Gipfel ist für die Wirtschaft das, was die Münchner Sicherheitskonferenz für das Militär ist. Zur Zeit verschränken sich beide Themenfelder.“

Gastgeber Wolfram Weimer
Von Mittwoch, 17. April bis Freitag, 19. April, geben sich auf dem Gipfel unter anderem Bundesjustizminister Marco Buschmann, Bundesverkehrsminister Volker Wissing und Bundestagspräsident Wolfgang Kubicki (alle FDP) die Klinke in die Hand. Nach der Eröffnung durch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) werden auch Bundesbauministerin Clara Geywitz (SPD), SPD-Chefin Saskia Esken, Grünen-Chefin Ricarda Lang und CDU-Chef Friedrich Merz mit von der Partei sein.
Bayerns Vizeministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Europaausschusschef Anton Hofreiter (Grüne) und die CDU-Wirtschaftssprecherin Julia Klöckner werden mit Arbeitgeberchef Rainer Dulger, Wirtschaftsprofessor Lars Feld, der Chefin des CDU-Wirtschaftsrats, Astrid Hamker und Westenergie-Chefin Katherina Reiche (CDU) diskutieren. Nur einer fehlt beim Wirtschaftsgipfel: Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne).

Markus Söder wird den Wirtschaftsgipfel am Tegernsee eröffnen.
An Themen und Problemen herrscht kein Mangel. „Deutschland wird wieder zum kranken Mann Europas. Die Ampelkoalition verweigert sich jeglicher erforderlicher Reformen für eine Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes Deutschlands“, sagt Astrid Hamker, Präsidentin des Wirtschaftsrates der CDU e. V. zu NIUS.

Astrid Hamker, Vorsitzende des CDU-Wirtschaftsrates
„Dabei hätte schon längst umgesteuert werden müssen, wie es Christian Lindner jetzt versucht. Leider stößt er dabei auf den Widerstand seiner Koalition. Ob Ausstieg aus der Kernenergie oder Bürgergeld, die Koalition tut immer noch so, als gäbe es keine Energiekrise und keinen Arbeitskräftemangel. Und ansonsten soll ja die Schuldenbremse für die Haushaltsmisere verantwortlich sein, in die sich die Partner durch steigende Konsumausgabenselbst hineingeritten haben.“
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Ralf Schuler
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