Wirtschaftsweise: Wichtige Scholz-Beraterin will Witwenrente abschaffen
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- Monika Schnitzer, Mitglied des Sachverständigenrats, will die derzeitige Form der Witwenrente beenden.
- Sie ist der Meinung, dass die aktuelle Regelung die Motivation für eine eigene Erwerbstätigkeit mindert und Alleinstehende unverhältnismäßig belastet.
- Als Alternative schlägt sie vor, dass Rentenansprüche, die während der Ehe erworben werden, zwischen den Partnern geteilt werden sollten.
Auf den Sachverständigenrat hört Bundeskanzler Olaf Scholz – die Wirtschaftsweisen gehören zu den wichtigsten Beratern der Bundesregierung. Nun präsentiert die Vorsitzende, Monika Schnitzer, einen drastischen Vorschlag: Sie will die Witwenrente abschaffen! Ihre brisante Begründung dafür:
Witwen sollen nicht einfach so Geld kassieren, sondern selbst arbeiten...
Schnitzer im Spiegel: „Die jetzige Regelung reduziert die Anreize, eine eigene Beschäftigung aufzunehmen. Außerdem tragen so alleinstehende Beitragszahlende zur Finanzierung von Rentenansprüchen für nicht erwerbstätige Partner bei, die selbst nicht in das System einzahlen.“
Rententeilung als mögliche Lösung
Schnitzer schlägt eine Alternative zur derzeitigen Regelung vor, die als Rententeilung bekannt ist. Dabei würden alle während der Ehe erworbenen Rentenansprüche zwischen den Ehepartnern geteilt. Dies bedeutet, dass nach dem Tod eines Ehepartners der überlebende Partner die Hälfte der gemeinsam erworbenen Rentenansprüche sowie seine eigenen, vor der Ehe erworbenen Ansprüche erhält. Dies steht im Gegensatz zur aktuellen Regelung, bei der der überlebende Ehepartner mindestens 55 Prozent der Rente des verstorbenen Partners erhält.

Schnitzer und Scholz: Sie gehört zu den wichtigsten Kanzler-Beratern.
Vorschlag schürt Ängste
Schnitzer begründet ihre Vorschläge mit der Notwendigkeit von Effizienz und der Beseitigung von Fehlanreizen – was nicht jeden überzeugt! Es gibt viele kritische Stimmen: Insbesondere für ältere Witwen, die möglicherweise nicht in der Lage sind, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, könnte die vorgeschlagene Änderung erhebliche Unsicherheit und finanzielle Schwierigkeiten bedeuten.
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