Aus Islamismus mach Rechtsextremismus – wie Linke die brutale Realität umdeuten und verschleiern
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In der politischen Schieflage der Bundesrepublik ist nicht mehr die Wirklichkeit der Maßstab, sondern das linke Deutungsmuster. Was ihm widerspricht, wird sprachlich zurechtgebogen oder verschwiegen. Besonders linke Politiker weigern sich, die Tatsachen anzuerkennen: Die größten Gefahren gehen heute nicht vom Rechtsextremismus aus, sondern sind das Ergebnis einer Politik, die aus ideologischer Verblendung jede vernünftige Gefahrenanalyse verweigert hat.
Die Realität beim Namen zu nennen, ist in Deutschland längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Der IS-Terrorist Abdul Ballout tötete am vergangenen Samstag eine 65-jährige Polin, die gemeinsam mit ihrer Tochter nach Berlin gekommen war. Sie wurde von dem Transporter, den der 21 Jahre alte Libanese mit deutscher Staatsbürgerschaft durch den Berliner Tiergarten jagte, so schwer erfasst, dass sie noch am Tatort starb.

Die queere Community Berlins ist Opfer des islamischen Terrorismus geworden.
29 weitere Menschen wurden verletzt, teilweise schwer. Vier Männer erlitten vor allem Stichverletzungen und Knochenbrüche und mussten notoperiert werden. Drei von ihnen liegen inzwischen auf einer Normalstation, einer wird weiterhin intensivmedizinisch behandelt.
Abdul. B. hat sich dem Islamischen Staat angeschlossen
Ballout war bereits wegen Gewaltdelikten vorbestraft und im Mai 2026 wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zu einem Jahr und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Zuvor hatte er versucht, sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen.

Abdul Ballout, ein behördenbekannter Islamist, ist inzwischen tot.
Diese Fakten sind politisch unangenehm für ein Lager, das seit Jahren eine vernunftlose Migrationspolitik zu verantworten hat und von deren Folgen nichts wissen will. Wo die politische Konkurrenz über allem steht, verschwimmen selbst Tatsachen. Der SPD-Politiker Alfonso Pantisano, nicht zu verwechseln mit seinem Bruder Luigi Pantisano aus der Linkspartei, erklärte den IS-Terroristen kurzerhand zu einer Unterkategorie des Konservatismus.
Pantisano hatte kurz vor dem Anschlag in der „Abendschau“ des RBB wörtlich gesagt: „Das, was uns am meisten beschäftigt, ist, wir werden gerade politisch angegriffen von rechts und vor allem von der von konservativen Kräften, von Rechtsextremen, von Neonazis.“ Auf die Frage, ob er diesen Satz heute genauso wiederholen würde, bestätigte er ihn nicht nur, sondern legte noch eine Schippe drauf.
„Ja, weil ich unter konservative Kräfte auch alle religiösen Gruppen mit dazu zähle, die alle ein Problem mit uns haben, und Islamisten gehören da dazu.“ Seine Begründung: „Wir haben ein Problem mit einigen Menschen im Islam, die all das, was wir leben, verteufeln. Das haben wir an ganz vielen anderen Religionen leider halt eben auch. Und wir müssen uns davor schützen zu schauen, wie wir hier in Freiheit weiterhin leben können.“
Hier wird ein dichotomes Weltbild entworfen: Gut gegen Böse, links gegen rechts, queer gegen queerfeindlich. In dieser verqueren Welt gelten Islamisten als Konservative beziehungsweise Rechte, damit nicht darüber gesprochen werden muss, dass die entscheidenden Hebel nicht im Kampf gegen Rechts, sondern in der Migrationspolitik liegen. Doch vor der Realität des orthodoxen Alltagsislam, in dem sexuelle Emanzipation als Ausdruck westlicher Degeneration gilt, verschließt man lieber die Augen.
„Rechtslamisten“
Pantisano hat am deutlichsten ausgesprochen, wie in diesem Milieu gedacht wird. In Deutschland gebe es im Grunde nur noch „die offene Gesellschaft“ oder „die Mitte“ einerseits und den Extremismus andererseits – und dieser sei hauptsächlich rechts. Das Antifa-Bündnis „Widersetzen“ sprach in einer Instagram-Story von „Faschismus“, um nicht über islamischen Terrorismus sprechen zu müssen. Und Faschisten, das sind im Weltbild der Antifa bekanntlich AfD-Politiker.
Um ein drittes und letztes Beispiel zu nennen: Die linke Instagram-Influencerin mit dem Accountnamen „Frustrierte Alte“ amalgamierte „Rechte“ und Islamisten zu „Rechtslamisten“, um anschließend angebliche Gemeinsamkeiten zwischen einheimischen Nationalisten und Islamisten herauszuarbeiten.

Aus „Islamisten“ mach „Rechtslamisten“ – und schon herrscht wieder Ordnung in der linken Parallelwelt. Screenshot: Instagram
All diese fragwürdigen Theoretisierungen können allerdings nicht erklären, warum es vorwiegend Muslime und Migranten sind, die mit Fahrzeugen in Menschenmengen rasen – ob beim CSD, auf einem Weihnachtsmarkt oder bei einer Verdi-Demonstration.
Trotzdem dominiert der Rechtsextremismus als vermeintlich größte Gefahr seit Jahren die Nachrichten und Stellungnahmen von Politikern – schlichtweg, weil man glaubt, auf diese Weise die politische Konkurrenz in Gestalt der AfD schwächen und das Land migrationspolitisch auf Linkskurs halten zu können. Die AfD wird von regierungsunterstellten Behörden wie dem „Verfassungsschutz“ bekanntlich als „rechtsextrem“ eingestuft.
Kurz vor dem Anschlag behauptete ZDF-Moderatorin Dunja Hayali im „heute journal“, heutzutage gehe „die Bedrohung von einem allgemeinen Anstieg von Queerfeindlichkeit und u. a. von Rechtsextremisten aus“. Das würden „Statistiken belegen“, behauptete Hayali, ohne zu kennzeichnen, welche Statistiken das sein sollen.
Dass diese Gefahrenbestimmung falsch ist, belegen nicht nur die blutige Realität, sondern auch Statistiken, die nicht frei erfunden sind. So verteilen sich die neuen Verfahren des Generalbundesanwalts im ersten Halbjahr 2026 wie folgt:
- 129 Verfahren wegen islamistischen Terrorismus (74,1 Prozent)
- 34 Verfahren wegen auslandsbezogenen Extremismus (19,5 Prozent)
- 6 Verfahren wegen Linksextremismus (3,4 Prozent)
- 5 Verfahren wegen Rechtsextremismus (2,9 Prozent)
Eine Folge linker Vernunftlosigkeit
Dennoch existiert der Islamismus im politischen Weltbild der Linken nahezu überhaupt nicht.

Islamismus ist für WDR Monitor kein relevantes Thema (Screenshot: X).
In der gegenwärtigen linken Schieflage wird die Realität lieber umgedeutet, als zu sagen, was ist. Vor allem linke Politiker stehen auf Kriegsfuß mit den Tatsachen. Die größte Gefahr entspringt nicht dem Rechtsextremismus, sondern sind eine Folge linker Vernunftlosigkeit.
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Felix Perrefort
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