Demonstration von Männern gegen Männer: Von Ausländergewalt will hier niemand etwas wissen
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An Christi Himmelfahrt demonstrierte eine Initiative mit dem Namen „Männer gegen Gewalt“ vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Männer gingen auf die Straße, um gegen Männer zu protestieren. Schön und gut, wäre da nicht dieser blinde Fleck: Laut der polizeilichen Kriminalstatistik sind bei Gewaltdelikten Ausländer deutlich überproportional vertreten. Für die Initiative spielte dieser Fakt am Donnerstag jedoch keine Rolle.
NIUS war vor Ort, hat sich umgeschaut und wollte mit den Demonstranten sprechen – was sich nicht immer ganz einfach gestaltete. Das Video sehen Sie hier:
Demonstranten wollen nichts von „nicht-deutschen“ Tatverdächtigen wissen
Entgegen der Behauptung einiger Demonstranten sind es eben nicht „alle“ Männer, die Gewalt ausüben. Manche Männergruppen sind in der Statistik dramatisch überproportional vertreten. Und das, obwohl diese nur rund 16 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Die Rede ist von sogenannten nicht-deutschen Tatverdächtigen. Bei Gewaltstraftaten waren laut Polizeilicher Kriminalstatistik im vergangenen Jahr rund 43 Prozent der Tatverdächtigen Ausländer.

Diese beiden Demonstranten diskutierten konstruktiv mit NIUS-Reporter Marc Sierzputowski.
Nur eine Handvoll unerschrockener Teilnehmer auf der Demonstration traute sich, trotz des Gegenwinds und eindringlicher Warnungen durch die „Ordner:innen“, über dieses Thema zu sprechen. Für die meisten Teilnehmer ist ein Mann einfach ein Mann. Die Herkunft spielt keine Rolle.
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