Antisemit der Woche: UN-Sonderberichterstatterin Reem Alsalem leugnet, dass israelische Frauen von der Hamas vergewaltigt wurden
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In Zeiten grassierender Judenfeindlichkeit, die längst auch in Teilen der Politik angekommen ist, wollen wir die schlimmsten Ausfälle sichtbar machen. Dafür verleiht NIUS jeden Freitag die „Goldene Wassermelone“ – einen Negativ-Preis für besonders auffällige Antisemiten. Die Wassermelone steht wegen ihrer Farben für die Palästina-Solidarisierung und damit auch für den Hass auf den jüdischen Staat. Diese Woche heißt unsere Preisträgerin Reem Alsalem.
Seit 2021 ist die Jordanierin Reem Alsalem bei den Vereinten Nationen Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen. Wie bei der UN üblich, wurde damit eine Person installiert, die sich zivilisierte Staaten zur Brust nimmt und die der islamischen Welt verschont. So nahm Alsalems Büro im Jahr 2024 70.000 US-Dollar von Saudi-Arabien und im darauffolgenden Jahr weitere 100.000 US-Dollar vom Golf-Kooperationsrat (GCC) an, dem unter anderem Katar angehört.
Entsprechend geißelt die in Kairo geborene Politikwissenschaftlerin und nunmehrige nominelle UN-Verteidigerin der Frauenrechte keineswegs muslimische Länder, die wegen Diskriminierung von Frauen, ungleicher Familiengesetze, Einschränkungen der Selbstbestimmung von Frauen und unzureichenden Schutzes vor geschlechtsspezifischer Gewalt kritisiert werden. Als das Thema der von den Taliban unterdrückten Frauen in Afghanistan auf den Tisch kam, betonte sie die Notwendigkeit, religiöse und traditionelle Führer der Steinzeitislamisten mit einzubeziehen, etwa im Gespräch über eine geschlechtersensible Auslegung der Scharia.

Sucht sehr selektiv aus, wen sie kritisiert: Reem Alsalem.
„Bin keine technische Expertin für Videos“
Hingegen wurden Länder wie Spanien und Schottland von Alsalem kritisiert, und sogar das deutsche Selbstbestimmungsgesetz, weshalb man Alsalem „Transfeindlichkeit“ vorwarf. Gleichzeitig verurteilte Alsalem das israelische Vorgehen im Gazastreifen als „genozidale Gewalt“ und prangerte die Zerstörung der medizinischen und reproduktiven Gesundheitsversorgung für palästinensische Frauen und Mütter an.
Angesichts ihrer muslimisch geprägten Denkweise überrascht es da nicht, dass Reem Alsalem für das Problem Gewalt gegen israelische Frauen kein offenes Ohr hat. In einem Interview mit Israels Channel 13 kurz nach der Veröffentlichung des UN-Berichts vom März 2024 weigerte sich Alsalem, die sexualisierten Verbrechen der Hamas anzuerkennen. Sie erklärte, sie könne sich nicht auf die eigenen Videoaufnahmen der Hamas verlassen, weil sie „keine technische Expertin für Videos“ sei.
Mitte November 2025 behauptete Alsalem: „Keine unabhängige Untersuchung hat ergeben, dass am 7. Oktober Vergewaltigungen stattfanden“ – obwohl der erwähnte UN-Bericht im März 2024 die Anwendung sexueller Gewalt durch die Hamas detailliert dokumentiert hatte. Und dann noch eine zweite Lüge hinterher: „Kein Palästinenser hat die Vergewaltigung in Gaza bejubelt.“

In ihrem Statement leugnete Alsalem, was nicht einmal der UN-Bericht bestritt.
Gräuel als Propaganda abgetan
Wenn es um den 7. Oktober geht, stellt sich Alsalem dumm und macht die Opfer zu Tätern: „Die Medien, gewisse Organisationen und die Welt sind im Grunde genommen in die Falle getappt, die Israel aufgestellt hat, nämlich die Behauptung, dass barbarische sexuelle Gewalt von diesen barbarischen palästinensischen Männern verübt worden sei.“ Sie sei verbreitet und verwendet worden, „um dann den Genozid zu rechtfertigen“.
Nicht einmal die erschütternden Aussagen von Ilana Gritzewsky vor wenigen Tagen konnten Alsalems steinernes Herz erweichen. Ilana überlebte ihre Entführung, die Zerstörung ihres Kibbuz, Folter und sexuelle Gewalt und zwei Jahre Warten auf die Rückkehr ihres ebenfalls verschleppten Verlobten Matan, der in einem Hamas-Tunnel in Gaza dahinvegetierte – ohne zu wissen, ob er überhaupt noch am Leben war.

Ilana Gritzewsky schilderte ihr Leid, Reem Alsalem blieb völlig ungerührt.
Vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf sagte die 32-Jährige über das Grauen aus, das ihr und vielen anderen israelischen Frauen angetan wurde, um die Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen zur Rede zu stellen. „Ihr Bericht spricht von Gewalt gegen Frauen. Warum wird die Hamas nicht erwähnt?“, fragte Ilana, die der Jordanierin skandalöses „Schweigen und Leugnen“ vorwarf. Die Angesprochene wich dem Blick der ehemaligen Geisel, die noch immer unter dem Erlebten leidet, aus – und starrte auf den Bildschirm vor sich.
Auch auf ein verzweifeltes „Bitte sehen Sie mich an. Glauben Sie uns jetzt? Werden Sie sich entschuldigen?“, antwortete Reem Alsalem nicht, sie blieb völlig ungerührt, wie einst Adolf Eichmann bei seinem Prozess in Jerusalem.
Kaltblütigkeit, die fassungslos macht
Die Kaltblütigkeit, mit der Alsalem ihre Weigerung, das von islamistischen Terroristen begangene Leid zur Kenntnis zu nehmen, wegerklärt, macht den Beobachter geradezu fassungslos: „Ich bin Menschenrechtsexpertin, keine Terrorismusexpertin.“ In einem Interview im März 2024 hatte sie sogar behauptet, ihr sei nicht bekannt, dass Israel wiederholt mit Raketen der Hamas und der Hisbollah beschossen worden sei: „Das habe ich nicht gesehen, nein.“
Alsalem zeigt weder als Frau Empathie für eine vergewaltigte Geschlechtsgenossin, die Auge in Auge vor ihr sitzt und sie direkt anspricht, noch nimmt sie ihren Job ernst, der auch die Dokumentation von an Frauen begangenen Gewalttaten vorsieht. Nicht einmal, wenn andere es tun, wie die israelische Juristin Cochav Elkayam-Levy und ihre Kommission, die mehr als 10.000 Fotos und Videosequenzen, rund 1800 Stunden Bildmaterial sowie mehr als 430 Zeugenaussagen, Interviews und forensische Analysen auswertete, nimmt sie die Beweise zur Kenntnis.
„Ich bin keine technische Expertin für Videos“, das muss man dann erst einmal bringen. Die kalte Verachtung, die sie niemandem außer jüdischen Opfern entgegenbringt, hat Reem Alsalem die goldene Wassermelone von NIUS als dritte UN-Person nach Francesca Albanese und António Guterres mehr als zu Recht eingebracht.
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