„Wo waren die Lehrer?“: Vater fordert Aufarbeitung des Schwulenporno-Skandals
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Im Schwulenporno-Skandal an der Oberschule im sächsischen Schleife meldet sich gegenüber NIUS ein betroffener Vater zu Wort. Im Interview erzählt er, was seine Tochter bei dem von der Amadeu Antonio Stiftung finanzierten Projektkurs erleben musste und wen er für die Situation verantwortlich macht.
Als die Tochter des Vaters aus dem Raum Görlitz in Sachsen Mitte März zur Schule geht, weiß sie noch nicht, dass sie an diesem Schultag nicht nur mit linker Ideologie beschallt wird, sondern ebenso Schwulenpornos anschauen soll. Sie erzählt ihren Eltern von dem Projekt, die es vor Schock kaum glauben können. Der Vater habe sich schnell gefragt: „Wie kann so etwas in der Schule passieren?“
Sehen Sie hier das vollständige Interview:
Im Klassenchat der Eltern seien viele erbost gewesen, erzählt er, mehrere stellten Anzeige gegen die beiden „non-binären“ Leiterinnen des Kurses: „Die waren alle erschüttert.“ Auch er habe ein großes Problem mit den gezeigten Inhalten: „Das hat in der Schule nichts verloren!“ Er meint, das Vorgehen der Beteiligten sei der Versuch, die „Schüler umzukrempeln beziehungsweise den Kopf zu waschen“. Jeder habe das Recht auf eine politische Meinung, nicht jedoch darauf, diese auch vor den Schülern kundzutun, meint er im Interview.
Allein mit den Porno-Pädagogen: „Wo waren die Lehrer?“
Der Vater fragt außerdem: „Wo waren die Lehrer?“ Aus seiner Sicht sei es falsch gewesen, die Schüler während des ganzen Projekttages mit den Porno-Pädagogen allein zu lassen. Dass im Nachgang zudem niemand von den Verantwortlichen auf die erbosten Eltern zugegangen sei, ärgert ihn.

Eigentlich gilt die Oberschule in Schleife als Vorzeige-Schule: Nun ist sie in einen Porno-Skandal mit der Amadeu Antonio Stiftung verwickelt.
Letztlich ist er nicht zufrieden mit der aktuellen Aufarbeitung des Skandals: „Also ich würde mir wünschen, dass es eine große Elternversammlung gibt, bei der erstmal eine Entschuldigung kommt für die ganze Aktion.“ Es müsse aufgearbeitet werden: „Wer hat diese Typen überhaupt in die Schule gelassen?“
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Eric Steinberg
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