Unterwerfung? Deutschland islamisiert sich weiter
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Deutschland wird islamischer. Die Islamisierung ist ein Fakt. Man kann den Fakt begrüßen oder ablehnen. Ihn bestreiten kann man nicht. Wenn der muslimische Anteil in einer Gesellschaft wächst, wird die Gesellschaft islamischer. Bei einem wachsenden Anteil an Hindus würde sie hinduistischer, bei einem wachsenden Anteil an Buddhisten buddhistischer.
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So verhält es sich mit jeder Religion, die von ihren Anhängern ernst genommen wird. Über ein islamischer werdendes Deutschland ist aber nie abgestimmt worden. Und wo die Islamisierung Züge einer Unterwerfung trägt, schwächt sie die Fundamente des Rechtsstaats. Aus diesen beiden Gründen müssen wir über ein Deutschland reden, das islamischer wird.
Die Grünen wollen den Islam sichtbarer machen
Das sind die Fakten: In Deutschland leben rund 5,6 Millionen Muslime. Das sind etwa 6,7 Prozent der Gesamtbevölkerung. So hat es das Bundesinnenministerium ermittelt. So steht es in einem Antrag der Grünen für den Bundestag.
Würde der Antrag angenommen, triebe er die Islamisierung der Gesellschaft voran. Die Grünen wollen mit einem 24-Punkte-Programm den Islam sichtbarer – also mächtiger – machen. Ich kenne Menschen, Juden und Nichtjuden, denen die Sichtbarkeit des Islam bereits zu weit geht. Der Islam kann zur Sicherheitsbedrohung für Nichtmuslime werden. Die Grünen sehen es anders.
Im Antrag heißt es: „Muslimisches Leben sichtbar zu machen und institutionell zu verankern, bedeutet nicht nur, Diskriminierung abzubauen, sondern auch, eine echte Teilhabe zu schaffen.“ Die Islamkennerin Susanne Schröter schrieb daraufhin: „Wer Grüne wählt, wählt Islamismus-Appeasement und Cancel Culture, ungesteuerte Massenmigration und die Abwertung der einheimischen Bevölkerung als rassistisch.“
Relativistisch, geschichtsblind
Die Grünen regieren nicht im Bund, aber in zahlreichen Ländern. In Niedersachsen treibt die grüne Kultusministerin die Islamisierung an Schulen voran. Frau Julia Willie Hamburg, die Ministerin, will es so: Im Lehrfach „Christliche Religion“ soll Christus keine Hauptrolle spielen.
Das Christentum wird dann eingeebnet zu einer von vielen „religiösen Deutungsmöglichkeiten“. Die islamische Scharia und die Nachhaltigkeitsziele der Uno rücken im Ranking auf. Das ist geschichtsblind, das ist relativistisch, das ist eine Kapitulation vor neuen demografischen Verhältnissen.
Fastenbrechen im Rathaus
Szenen der Unterwerfung gibt es an vielen Stellen unseres gesellschaftlichen Nervensystems: Wo der Muezzin öffentlich zum Gebet ruft, wird Deutschland ein Teil der islamischen Umma. Wenn Fußballspiele aus Rücksicht auf den Ramadan unterbrochen werden, setzt sich ein islamischer Brauch sichtbar durch.
Wo auf dem Pausenhof christliche Schüler Rücksicht nehmen müssen auf das Fasten muslimischer Mitschüler, gewinnt der Islam eine Machtprobe. Wenn das islamische Fastenbrechen in Rathäusern begangen wird, nicht aber das christliche Fasten, siegt der Islam über das Christentum.
Wenn die Gesellschaft entgleist
All das geschieht nicht flächendeckend, aber schleichend. Nicht überall, aber an immer mehr Stellen. Parteien, Medien, Verbände und weite Teile der Kirchensteuerkirchen machen mit bei dieser Umgestaltung der Gesellschaft – oder lassen sie geschehen; aus Desinteresse, Angst, Feigheit oder falsch verstandener Toleranz.
Um es klar zu sagen: Religionsfreiheit gilt für jede Religion. Es darf keine Diskriminierung geben. Nie aber ist über das Zurückweichen säkularer oder christlicher Traditionen vor islamischen Bräuchen abgestimmt worden.
Nie wurde diese Frage dem Volk zur Wahl vorgelegt: Soll Deutschland islamischer werden? Diese Frage muss ins Zentrum unserer republikanischen Selbstverständigung rücken. Eine offene Gesellschaft entgleist, wenn um ihre Fundamente nicht ebenso offen gerungen wird.
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