Grün ist die Farbe der Zerstörung
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Julian ReicheltIn wenigen Tagen wählt Baden-Württemberg und die Menschen dort können sich zwischen zwei Regierungen entscheiden: Schwarz-Grün oder Grün-Schwarz. Derzeit regiert Grün-Schwarz. Gemeinsam haben Grüne und CDU das Land abgewirtschaftet, obwohl es randvoll ist mit fleißigen Menschen, die nichts lieber tun als arbeiten. Die Stuttgarter Zeitung warnt davor, dass die Landeshauptstadt ein zweites Detroit werden könnte.

Der Grüne Ministerpräsident Kretschmann mit seinem Koalitionspartner Thomas Strobl, CDU.
Der Bahnhof Stuttgart21, der so heißt, weil er vor fünf Jahren fertig werden sollte, ist eine nationale Bauruine für inzwischen elf Milliarden Euro. Der Gewinn von Mercedes, dem größten Arbeitgeber vor Ort, ist um die Hälfte eingebrochen, bei Porsche um über 90 Prozent. Mit einem Auto macht der Daimler nicht mehr 12, sondern nur noch 5 Prozent Marge. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer haben sich in Stuttgart von 1,2 Milliarden Euro auf 750 Millionen Euro nahezu halbiert, die Stadt, die eben noch zu den reichsten des Landes gehörte, ist pleite. Das einst vorbildliche Bildungssystem im Land ist von grüner Ideologie ruiniert worden.
Die aktuelle Folge „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier:
Die wirtschaftliche Lage in Baden-Württemberg ist so dramatisch, dass nicht einmal mehr das öffentlich-rechtliche Erziehungsfernsehen das Thema verschweigen kann:
So sieht es aus, wenn der Sozialismus zuschlägt.
Grüner Ökosozialismus
Der grüne Öko-Sozialismus, verkörpert von einem knautschig-garstigen Bio-Lehrer und ermöglicht und mitgetragen von der CDU, zerstört die Wirtschaft im Land, weil die Energie für Maschinenbau und Automobilindustrie zu teuer ist. Die Energie ist zu teuer, weil Baden-Württemberg im Jahr 2011 zum Ground Zero der sogenannten Energiewende wurde.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann
Die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel entschied nach dem Tsunami im fernen Fukushima, aus der Atomenergie auszusteigen, um noch irgendwie die Wahl in Baden-Württemberg gegen die heranstürmenden grünen Anti-Atom-Ideologen zu gewinnen. Der Polit-Plan ging schief. Die Grüne Partei eroberte die Macht in Baden-Württemberg, Merkel zerstörte die deutsche Energie-Infrastruktur.
Im fernen Japan ist gerade wieder das größte Atomkraftwerk der Welt ans Netz gegangen, in den USA planen Unternehmen wie Google und Facebook eigene private Atomkraftwerke, um den digitalen Energiehunger der Zukunft zu stillen. Deutschland hingegen hat sich von Fukushima und Angela Merkel bis heute nicht erholt. Angela Merkel und die Grüne Partei waren für Deutschland der energiepolitische Super-Gau.

Angela Merkel und die Grüne Partei waren für Deutschland der energiepolitische Super-Gau.
Nicht das nukleare Feuer hat sich als zerstörerisch erwiesen, sondern sein politisch erzwungenes Erlöschen.
Von Baden-Württemberg aus hat sich vor anderthalb Jahrzehnten ein bis heute andauernder Sturm des grünen Klima-Fanatismus erhoben, finanziert und befeuert mit Steuergeld für sozialistische Energiewende-, Umverteilungs- und Einschüchterungs-NGOs, gefeiert von nahezu der kompletten deutschen Medienlandschaft und ihren selbstgleichgeschalteten Moralpredigern, symbolisiert von autoritären Wohlstands-Quälgeistern wie Greta und Luisa Neubauer, deren Wohlstand ironischerweise auf Zigaretten mit Hitler-Abziehbildern beruht. Dieser Sturm der totalen Deindustrialisierung gipfelte in der größenwahnsinnigen Habeck-Parole: „Hey, wir bauen ein reiches Industrieland um. Wer macht mit?“
Die politisch-mediale Elite reagierte verzückt, zeitweise musste man froh sein, dass Caren Miosga nicht live im Fernsehen über den Heiland Habeck herfiel und ihn vernaschte. Wenn Habeck im Bundestag verkündete, die Wirtschaft laufe nicht schlecht, nur die Zahlen seien schlecht, erschien dazu kein kritischer Kommentar. Die grüne Herrschaft war das gewaltigste Experiment einer Medienlandschaft, die freiwillig und ohne Zwang in die euphorische Propaganda trottete.
Sabotage der Energie-Infrastruktur
Zurück blieb ein Land, in der die Sabotage der Energie-Infrastruktur zur Staatsräson wurde, klatschend begleitet von einer vermeintlichen Elite, die selig in Soirées mit Habeck und Lesungen mit Angela Merkel strömte, in denen sie von Spiegel-Journalisten als „meine Kanzlerin“ vorgestellt wurde, während Herbert Grönemeyer auf seinen Konzerten politische Agitationsreden gegen die Massen hielt, die von Mal zu Mal sportpalastiger klangen.
Kein Land, das noch klar bei Verstand und an seinem Selbsterhalt interessiert ist, würde irgendetwas davon noch mal wählen. Aber die Menschen in Baden-Württemberg, die den Niedergang jeden Tag betrachten können, haben kaum eine andere Wahl.
Die AfD wird sich zwar verdoppeln, aber die CDU wird brav vor der Brandmauer kuschen und mit den Grünen regieren, die Autos fast genauso sehr hassen wie Atomkraftwerke. Das beste Szenario für Baden-Württemberg ist ein bisschen weniger Sozialismus, eine Politik des leicht entschleunigten, etwas sanfteren Niedergangs. Mit Grünen gibt es immer nur Grüne Politik. Mit Grüner Politik gibt es immer nur Verarmung.
Ulf Poschardt schreibt dazu in der Welt: „Der beliebte knarzende Ministerpräsident verdankt sein Amt der sehr deutschen Mischung aus Angst und Luxusverwahrlosung im Jahr 2011 nach einem durch einen Tsunami ausgelösten Atomunfall in Japan, der die Deutschen und ihre politischen Eliten in hysterische Selbstaufgabe getrieben hat – und in die dümmste Energiewende aller Zeiten. Jetzt brechen überall im „Länd“ die Steuereinnahmen ein. Die grünen Khmer in der Wirtschafts- und Verkehrspolitik haben ganze Arbeit geleistet. Die Idee des mündigen Bürgers, eigentlich konstitutiv für die liberale Demokratie, hat ausgedient. Unterstellt wird den Bürgern, dass sie nicht in der Lage sind, vernünftig zu wählen. Und weil das so ist, muss man sie in ihrer selbst verschuldeten Unmündigkeit dringend belassen, damit sie dann aus Versehen doch noch jene wählen, die Ihnen nicht zutrauen, zu verstehen, worum es da gerade geht. Das Konzept von ‚unserer Demokratie‘ ist ein Abrissunternehmen des Demokratieverständnisses.“
Nur weil die Grüne Partei nicht mehr in der Bundesregierung ist, ist ihre über ein Jahrzehnt allmächtige und zerstörerische Ideologie noch lange nicht verschwunden.
Wie Robert Habeck sagen würde: Die Grünen sind nicht weg, sie haben bloß aufgehört zu regieren. Das verrückte Flackern in den Worten dieser Fanatiker, die ständige Selbstvergewisserung, sich in einem heiligen Krieg gegen falsche Meinungen zu befinden, ist längst noch nicht vergangen. Wer die Reden dieser Partei im Bundestag verfolgt, was intellektuell meist eine absolute Zumutung ist, stellt fest: Die Grüne Partei ist mehr denn je gefangen in einer Wahnwelt, in der alles als Hass gilt, was nicht ihrem Weltbild entspricht. Mit Windmühlen kämpfen sie gegen rechtsterroristische Horden, die für Grüne hinter jeder Ecke lauern. Hier ist die Grüne Dr. Lena Gumnior, der man zumindest hoch anrechnen muss, dass sie ihr Studium abgeschlossen hat, was bei den Grünen schon fast als verdächtig gilt:
Der Rechtsterrorismus zieht mordend durch unser Land.
Verantwortungsvolles Regieren ist mit Grünen Ideologen nicht möglich
Natürlich ist es unmöglich, verantwortungsvoll und vernünftig mit solchen Ideologen zu regieren, die vollkommen gefangen sind in ihrer eigenen Realität. Die Grünen sehen sich als Staatspartei einer kollektivistischen Zukunft ohne Opposition.
Der Chef der Grünen Partei, Felix Banaszak, Studium der Sozial- und Kulturanthropologie, 36 Jahre alt, aber nie gearbeitet, wirft der CDU „Hass“ vor, weil sie wertlosen Windradstrom nicht mehr mit Steuergeld finanzieren will:
Katherina Reiche, so der Grünen-Chef, hasst die Zukunft, weil sie die grüne Umverteilung beenden will. So sprechen Ideologen, bei denen man immer nur hoffen kann, dass sie niemals so dürfen, wie sie wollen.
Um es klar zu sagen: Nichts von dem, was der CDU-Kandidat in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, den Wählern versprochen hat, wird sich mit der Grünen Partei umsetzen lassen. Es war der schwerste Fehler von Friedrich Merz, die CDU in eine linke Koalition zu führen. Nun steht Baden-Württemberg vor demselben Horrorszenario: Die überwältigende Mehrheit der Menschen in Baden-Württemberg wird wohl rechts der Mitte wählen – und trotzdem eine grüne Regierung bekommen. Es gibt keinen Ausweg.

Sollte Manuel Hagel in eine Koalition mit den Grünen eintreten, wird er CDU-Pläne nicht umsetzen können.
Der Kanzler hält den CO2-Preis plötzlich für „inakzeptabel“
Selbst Bundeskanzler Friedrich Merz hat inzwischen erkannt, dass die grüne Klima-Ideologie von der deutschen Volkswirtschaft rein gar nichts übrig lassen wird. Nachdem wir bei NIUS monatelang über den sogenannten CO2-Preis berichtet haben, der nichts anderes ist als eine Strafgebühr, eine Steuer auf die Luft, hält Merz diesen planwirtschaftlich verordneten CO2-Preis nun plötzlich, endlich für, Zitat, „inakzeptabel“:
Was Arbeitsplätze und Industrie gefährdet, ist inakzeptabel, so der Bundeskanzler wörtlich. Aber WAS er hier attackiert, ist das Herzstück der grünen Politik, das Herzstück der gesamten Klima-Ideologie. Fällt der CO2-Preis, fällt die zerstörerische Politik der letzten zehn Jahre. Deutschland muss sich entscheiden: Entweder Industrieland ODER CO2-Planwirtschaft. Beides zusammen wird es nicht geben, beides zusammen ist unmöglich. Im Jahr 2025 hat der Staat der freien Wirtschaft nur in Deutschland 22 Milliarden Euro CO2-Strafgebühren weggenommen. Ein Staat, der in der Rezession die Luft besteuert, kann nicht überleben. Was Friedrich Merz sagt, ist richtig – und es wäre die einzig denkbare Rettung für unsere Volkswirtschaft und für das Autoland Baden-Württemberg. Mit der grünen Partei aber wäre das absolut ausgeschlossen, während es übrigens im Programm der AfD steht.
Vor fünfzehn Jahren, 2011, wurde die Sabotage der deutschen Energieinfrastruktur von der CDU im Baden-Württemberg-Wahlkampf geboren. Wir Bürger haben dafür mit Hunderten Milliarden Euro bezahlen müssen, die der Staat uns weggenommen hat. Jeder weiß heute, dass das ein schrecklicher Irrweg war.
Grün ist die politische Farbe der Zerstörung. Eine Koalition mit der Grünen Partei in Baden-Württemberg wäre für die CDU nichts anderes als ein Bekenntnis zur Zerstörung unserer Wirtschaft.
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Julian Reichelt
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