Wie der Männerhass an deutschen Universitäten einen Keil in die Gesellschaft treibt
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Diffamiert, ausgegrenzt, beschuldigt und diskreditiert. Der Männerhass, getrieben von Universitäten, treibt einen Keil in unsere Gesellschaft und spaltet die Beziehung zwischen Frauen und Männern erheblich. Männerhass ist ein tiefverankertes gesellschaftliches Selbstverständnis, was fatale Folgen für die Gesellschaft haben wird.
Vor ungefähr drei Jahren habe ich mich riesig auf mein Studium gefreut. Die Wissenschaft kennenlernen, neue Freunde finden, die Schulzeit hinter mir lassen und mir reichlich Wissen aneignen. Das war mein Plan und meine kleine heile Illusion von dem, was ich mir vorstellte. Doch die Realität entpuppte sich in vielen Momenten als Albtraum. Die Realität war und ist bis heute eine andere. Unisex und FLINTA-Toiletten, Gaza-Demos, Gegendere, Fragen nach „präferiert verwendeter“ Pronomen, Hass auf den Westen, Hass auf Israel, ein Diskurs, der alles rechts der SPD als rechtsextrem stigmatisiert und nicht minder feministischer Männerhass.

Ein bezeichnendes Plakat für das Gedankengut, das sich an Universitäten tagtäglich verbreitet.
Frauen wird eine heterosexuelle Beziehung förmlich ausgeredet
Letzteres ist ein Phänomen, welches ich in seiner Bandbreite und seinen Ausführungen bis heute nicht verstehe. Männer werden für alles Schlechte verantwortlich gemacht, allesamt als Sexisten oder Vergewaltiger gebrandmarkt, und Frauen wird eine heterosexuelle Beziehung förmlich ausgeredet. Und das Schlimmste, Groteske und Gehirngewaschene an der ganzen Entwicklung: Viele junge Männer oder wie es in universitären Kreisen heißt „Männlich gelesene Person*innen“ befürworten und teilen diese Ansicht.
Um es bildlich darzustellen: Sie schlagen sich selbst ins Gesicht. Und hinterfragen es gar nicht. Diese drastische Entwicklung mag bei Wirtschaftswissenschaftlern, Medizinern oder Juristen nicht so skandalös sein wie bei Gesellschaftswissenschaftlern (mit denen ich tagtäglich zu tun habe), die in ihrem selbst kreierten Bild der Weltverbesserer und Chancengleichsteller leben.

Ein junger Mann, so wie er in einer Mensa in der Universität sitzen könnte. Im linken Weltbild steht er auf dem Feinplatz Nummer 1.
„Maskulinum“, „Männlichkeit(en)“, „Maskulinismus“ werden pauschal als feindlich, gefährlich und unterdrückend charakterisiert. In einem Seminar erklärte mir der Dozent, dass das Maskulinum mit einem höheren/positiv konnotierten Wert verbunden sei und das Femininum umgekehrt mit einem geringeren/ manchmal negativ konnotierten Wert. Woher diese Annahme kommt und warum die beiden Geschlechter an Universitäten gegeneinander ausgespielt werden, bleibt fraglich. Die Frau sei per se vom Patriarchat unterdrückt, das Opfer des Mannes, woran alle Männer schuld seien.
Darum müsse die emanzipierte junge Frau sich nun dagegen wehren. Welcher junge Herr es wagt, an dieser Stelle zu widersprechen, der wird in die Ecke der Unterdrücker, Sexisten, Vergewaltiger, Rechtsradikalen und der Leugner gestellt. An deutschen Universitäten werden alle mit unliebsamen Meinungen gezwungen, sich in einem Sumpf der Ausgestoßenen zu versammeln. Kein Mitspracherecht, kein Redebeitrag, keine offene Debatte, keine Meinungsvielfalt. Offen im Denken ist das schon lange nicht mehr.
Wandel hin zu einer Gesellschaft der vulnerablen und marginalisierten Gruppen
Meiner Ansicht nach versuchen Universitäten den gesellschaftlichen Wandel hin zu einer Gesellschaft der vulnerablen und marginalisierten Gruppen zu fördern. Frauen gehören in diesem Weltbild zu den Vulnerablen, und Schuld daran sind Männer, die das Patriarchat ausnutzen.
Ein Mann soll keine Männlichkeit mehr ausstrahlen und eine Frau keine Weiblichkeit mehr. All das seien Rollenbilder und Erwartungen, die so in der heutigen „vielfältigen“ und „pluralen“ Gesellschaft nicht mehr gelten dürfen.
An Universitäten werden unterschiedliche Ansätze des neuen Feminismus gelehrt, der nichts mehr von richtiger Chancengleichheit wissen will. Frauen sollen künstlich über Männer gestellt werden, „Männer werden unterdrückt“ (Soundtrack der Sängerin Ikkimell) und Frauenquoten, die nichts mit Fairness und Chancengleichheit zu tun haben. Der Mann, der aussieht wie ein Mann, sich kleidet und verhält wie ein Mann, ist für links-woke Ideologinnen ein Feindbild. Er wird mit in die rechte Ecke gedrängt, denn nur wer heute noch einen wirklich männlichen Kern hat, der kann im linken Weltbild nur im politisch rechten Spektrum Heimat finden.
Eine positive Aussicht auf eine Gesellschaft, geprägt durch Respekt, Gleichberechtigung, Anstand und ja – auch Pluralität, rückt so in weite Ferne. Man unterstützt und schafft keine Gesellschaft auf Augenhöhe mit der neuartigen Unterdrückung, ständigen Diffamierung und Stigmatisierung des Mannes.
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Adina Adler
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