Der Wolf muss weg: Lasst grüne Wolfsromantik endlich scheitern!
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Ein Wolf streift durch Hamburg-Altona, greift eine Frau an und verunsichert eine Großstadt. Plötzlich wirkt das, was lange wie ein fernes Land „Idyll“ klang, ganz nah. Was in Hamburg noch für große Aufregung sorgt, ist andernorts längst Realität. Der Hamburger Wolf zeigt, was viele verdrängt und weggeredet haben: Die Rückkehr des Raubtiers ist keine romantische Naturgeschichte mehr, sondern eine Frage der Sicherheit und des Zusammenlebens.
Ende 2024 in Hessen: Zwei Reiter sind mit ihren Pferden und einem Hund im Wald unterwegs, als sie plötzlich einen Schatten hinter sich wahrnehmen. Kein streunender Hund, kein Fuchs. Ein Wolf. Die Begegnung, man könnte es wohl auch Verfolgung nennen, dauert ganze 20 Minuten an, alles festgehalten auf Video. Seitdem geht so mancher nicht mehr allein in den Wald. Willkommen in der neuen deutschen Wildnis.
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Wie niedlich
Das Hessische Wolfszentrum schaut sich die Aufnahmen an und sagt mit amtlicher Gelassenheit: „Wolfstypisches Verhalten.“ Pressesprecher Moritz Frey erklärt: „Wölfe neigen dazu, die Situation erst mal eine Weile zu beobachten.“ Menschen würden oft nicht als Menschen erkannt, deshalb sei das Ganze „selten, aber nicht gefährlich“. Na dann. Einfach nur ein neugieriger Wolf, der mal gucken wollte. Wie niedlich.

Der Wolf ist und bleibt ein Raubtier.
Anderer Ort, ähnliches Bild. Diesmal ohne Beobachten, dafür mit Zähnchen zeigen. In Thüringen lag eines Morgens ein ausgeweidetes Schaf auf einem Spielplatz. In Niedersachsen griff ein Wolfsrudel eine Herde Junghengste an. Ein Pferd wurde getötet, die übrigen Tiere flohen in Panik durch das Dorf. Der Züchter sprach von Bildern, die er nie vergessen werde. Von den zahllosen toten Schafen, die Schäfer im ganzen Land alltäglich auf ihren Weiden finden, ganz zu schweigen. Bundesweite Zahlen verletzter oder getöteter Tiere liegen im mittleren vierstelligen Bereich.
Die grüne Märchenidylle ist gefährlich
Vor Vorfällen wie diesen haben Bürgerinitiativen, Pferdezüchter und Weidetierhalter jahrelang erfolglos gewarnt. Endlich wurde der Wolf Ende März 2026 ins Bundesjagdgesetz aufgenommen. Endlich gibt es die Möglichkeit, nicht mehr hilflos zuzusehen, wenn hohe und mit Strom gesicherte Zäune versagen und Herden in Panik geraten. Zeit, dass die Politik nicht nur schützt, sondern auch handelt, bevor aus „wolfstypischem Verhalten“ der nächste Zwischenfall wird.

Rotwildchen und der Wolf? Die Sehnsucht nach dem Wolf hält exakt so lange, wie er einem selbst nicht zu nahe kommt.
Die große Romantik vom Wolf als Symbol „intakter Wildnis“ kommt vor allem aus urbanen, linksgrünen Kreisen und Lobbyorganisationen wie dem NABU. Auf Instagram und im Prenzlauer Berg in Berlin wird die „Rückkehr der Wildnis“ gefeiert. Weit, weit weg von der Realität also, wie so oft. Wer den Wolf als Kuscheltier der grünen Idylle (miss)braucht, sollte einmal mit den betroffenen Züchtern und anderen Tierhaltern sprechen. Die Sehnsucht nach dem Wolf hält exakt so lange, wie er einem selbst nicht zu nahe kommt. Sobald er dann in Altona oder im Wald vor der Haustüre auftaucht, das Tier auf der Weide panisch wird, die Zäune immer höher gebaut werden müssen und doch nicht standhalten oder das Schaf auf dem Spielplatz liegt, ist die Romantik plötzlich ganz schnell vorbei. Der Wolf als Kuscheltier der Grünen, solange er schön weit weg bleibt. Parallelen zu anderen Sachverhalten sind reiner Zufall …
Dabei ist die Lage einfach: Deutschland ist weder Russland noch Kanada mit endlosen Waldgebieten und unvorstellbar großen, unbewohnten Flächen. Mit 83 Millionen Menschen auf relativ engem Raum, hat ein großes Raubtier wie der Wolf hier keinen Platz. Nach 150 Jahren Abwesenheit ist er zurück und er verhält sich, wie sich ein Wolf eben verhält. Er beobachtet nicht nur. Er jagt und tötet. Der Wolf ist ein Raubtier und wir und unsere Tiere sind keine Statisten in einem grünen Märchen.
Und deshalb gilt: Schiebt den Wolf zurück in den Wald, aber bitte nicht in den deutschen, sondern in den transsibirischen. Und ansonsten, sorgt dafür, dass er uns und unsere Tiere in Ruhe lässt, und zwar mit allen Konsequenzen!
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