CDU-Bürgermeister von Celle nimmt am Ditib-Fastenbrechen teil
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RedaktionAm Mittwochabend fand in der Ditib-Moschee der Stadt Celle in Niedersachsen ein Iftar, also ein muslimisches Fastenbrechen, statt. Mit dabei: der Bürgermeister der Stadt, Jörg Nigge (CDU).
Auf dem Instagram-Profil der Moschee wurde am Mittwochabend ein Bild mit Nigge hochgeladen – dazu der Text: „Heute durften wir den Bürgermeister von Celle, Herrn Nigge, zum Iftar begrüßen.“
Was ist Ditib?
Die türkische Religionsvereinigung Ditib steht immer wieder in der Kritik, weil sie Kontakt zu radikal-islamistischen und rechtsextremistischen Gruppierungen haben soll. Sie gestaltet den islamischen Religionsunterricht in Hessen und Niedersachsen, ist verantwortlich für den Bau von neuen Moscheen und bildet Prediger aus. Die Rede ist von der größten islamischen Religionsvereinigung Deutschlands, der Diyanet İşleri Türk İslam Birliği, kurz: Ditib.
Als der Verein 1982 in Berlin gegründet wurde, gehörten ihm 15 Moscheen an. Mittlerweile ist Ditib bundesweit der größte islamische Dachverband und umfasst rund 900 Moscheegemeinden.
Während die Organisation auf ihrem Internetportal angibt, diverse demokratische Ziele zu verfolgen, darunter die „Förderung des interreligiösen Dialogs“ oder die „Förderung des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen, Völkerverständigung und Toleranz“, werden die Stimmen der Kritiker, die die Intentionen des Vereins in Frage stellen, immer lauter.
Lesen Sie dazu:
Das Ditib-Versagen: Wie deutsche Politiker unser Land dem Islamismus ausliefern
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