CDU-Fraktion verspottet Merz auf Instagram
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Für das Ansehen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) folgt derzeit ein Rückschlag auf den nächsten – nicht zuletzt durch sein eigenes Zutun. Jetzt macht man sich sogar in seiner eigenen Fraktion über ihn lustig.
Der Bundestagsabgeordnete Mathias Middelberg (CDU), stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Haushalt, Finanzen und Kommunalpolitik, veröffentlichte auf Instagram ein Video, in dem er unter anderem auf Merz’ Aussage aus einem Spiegel-Interview Bezug nimmt. Darin sagte der Kanzler: „Ich bin nur gelegentlich auf Social Media unterwegs. Aber wenn Sie mal schauen, was dort über mich verbreitet wird, wie ich da angegriffen und herabgewürdigt werde – kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen.“
Nun heißt es in Middelbergs Video, in dem der Abgeordnete den Zuschauer mit durch seinen politischen Alltag nimmt: „Kein Referent vor mir hat so etwas ertragen müssen.“
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Bereits am Anfang des Videos referenziert Middelberg einen weiteren CDU‑Kollegen. Mit Blick auf das erste Regierungsjahr der schwarz-roten Koalition sagte Europapolitiker Dennis Radtke (CDU) gegenüber Bild: „Es müssen jetzt alle Beteiligten den Hintern hochbekommen.“ Nun heißt es bei Middelberg: „Jetzt müssen alle den Hintern hochbekommen.“
Bereits Ende April hatte ein Instagram-Video eines Besuchs von Friedrich Merz bei Lars Klingbeil Fremdscham ausgelöst. Doch nicht nur in den sozialen Medien steht der Kanzler unter Druck. Sinkende Umfragewerte für die Regierung, gescheiterte Reformversprechen und Kritik in den internationalen Medien an Friedrich Merz beherrschen derzeit die Schlagzeilen.
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