Voigt bei „Hart aber fair”: CDU hat „eigentlich 60 Prozent” in Baden-Württemberg
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Am Montag nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg war CDU-Politiker Mario Voigt zu Gast bei „Hart aber fair“. Dort stellte der Christdemokrat eine Rechnung auf, die seiner Partei „eigentlich 60 Prozent“ zuteilt. In der Realität erreichte die CDU 29,7 Prozent.
Auslöser der Voigt-Äußerung war ein Gespräch über den Gleichstand bei den errungenen Sitzen im Landtag. Sowohl die Grünen als auch die CDU sicherten sich jeweils 56 Sitze. Aus Reihen der Union kamen Stimmen auf, die forderten, dass sich der Wahlsieger Cem Özdemir (Grüne) mit dem CDU-Kandidaten Manuel Hagel die Amtszeit teilen solle.
Voigt hält den Vorschlag für eine „spannende Idee“ und erklärt weiter: „Cem Özdemir hat letztlich eine Politik gemacht – und einen Wahlkampf – der im Prinzip eine Kopie der CDU-Politik gewesen ist. Und wenn man das mal addiert, die Stimmen der Grünen und die Stimmen der CDU, dann hat die CDU eigentlich 60 Prozent in Baden-Württemberg geholt.“
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Als Beispiele für die inhaltliche Überschneidung nennt Voigt Özdemirs Position zum Verbrenner-Aus und dessen Umgang mit der Migrationspolitik.
Der Vorschlag mit der geteilten Amtszeit wurde im Laufe der Woche vom Wahlsieger Özdemir abgelehnt.
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