Annalena Baerbock hat Deutschland lächerlich gemacht – nun will sie zur Uno wechseln
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Annalena Baerbock verlässt die deutsche Politik. Die Königin der Versprecher tritt ab. Vorerst. Das soeben errungene Bundestagsmandat gibt sie zurück. Sie tauscht es ein gegen einen prestigeträchtigen Posten in New York. Baerbock soll zu den Vereinten Nationen wechseln und Präsidentin der Generalversammlung werden.
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Olaf Scholz und Friedrich Merz gaben ihren Segen. Das Amt ist auf ein Jahr beschränkt. Die neue Wendung in der Karriere der Annalena Baerbock zeigt: Man kann in der Politik oft falsch abbiegen und dennoch weit oben landen.
Feminismus und Kaltschnäuzigkeit
Den Weg nach New York musste Annalena Baerbock sich selbst bahnen. Als Außenministerin hatte sie die besten Zugriffsmöglichkeiten. Ehrgeiz ist die Grundbedingung für jeden Politiker, der es an die Spitze bringen will. Niemand ist da zimperlich. Da ist Baerbock keine Ausnahme.
Das Maß an Kaltschnäuzigkeit, mit der sie eine angesehene Top-Diplomatin abservierte, überrascht aber – zumal es in Baerbocks großer Werte-Welt drei gleichberechtigte Götter gibt: feministische Außenpolitik, feministische Innenpolitik, feministische Klimapolitik. Warum zog dennoch die Top-Diplomatin Helga Schmid den Kürzeren? Baerbock versucht es zu erklären:
Wie bitte? Es geht nicht um einzelne Personen, wenn die einzelne Person Baerbock unbedingt diesen Posten will? Ein „Wir“ habe diese Entscheidung im Einklang von alter und neuer Bundesregierung getroffen?
Offenbar redet Annalena Baerbock im Pluralis Majestatis. Die treibende Kraft hinter dem „Wir“ war das „Ich“ der Annalena Baerbock. Die Ministerin verkauft ihren Karrieresprung, wie sie sagt, als Notwendigkeit „in diesen Zeiten“.
Das aber meint: Weil die Zeiten so unfassbar herausfordernd sind, braucht es Annalena Baerbock in New York. Nur Annalena Baerbock kann die Welt zusammenführen. Diese Denkweise ist nicht feministisch, sondern anmaßend. Sie zeugt von einem Selbstbewusstsein ohne Rücksicht auf Erfahrungswerte.
Legendäre Versprecher
In Erinnerung bleiben wird die Außenministerin Baerbock wegen ihrer Versprecher und ihrer schwülstigen Reden – sofern man sie verstanden hat. Die Liste der Zungenstolperer ist legendär: Europa müsse man gemeinsam „verenden“. In den Batterien befänden sich „Kobolde“. Die „Fressefreiheit“ sei zu schützen. Der „Speck der Hoffnung“ leuchte, der „Bacon of Hope“, nicht der „Beacon of Hope“. „Effektiv“ wurde zu „ekeftiv“, „emotional“ zu „emonotial“, „eruieren“ zu „erudieren“. Es gab die „Ostkokaine“ und den „Defensieg“. Die Liste ist länger, als an dieser Stelle Platz ist.
Ein Außenminister muss reden können. Und er muss seine Worte abwägen. Annalena Baerbock standen die Worte im Weg. Darum gab es auch nichts abzuwägen. Es war schwierig genug, das Gesagte in das Gemeinte zu übertragen. Insofern brachte sie für ihr Amt denkbar schlechte Voraussetzungen mit. Das belegen sämtliche Bundestagsreden. Baerbock redete nicht. Sie glitt durch die Silben und rutschte in den Worten aus.
Darf ich zusammenfassen? Entscheidend ist die Haltung – immer. Entscheidend ist, „wo wir stehen“ – welche Moral Deutschland also ins Schaufenster stellt. Und nichts ist schlimmer als die Klimakrise, rein gar nichts.
Außenbeauftragte der Palästinenser
Annalena Baerbock nutzte das Außenamt, um die grüne Agenda abzuarbeiten. Gerne sprach sie von Klima-Außenpolitik oder Klima-Sicherheitspolitik. Sie verstand sich als Deutschlands oberste Klimaschutzbeauftragte. Und als Außenbeauftragte der Palästinenser. Und als Willkommensbeauftragte für den Rest der Welt.
Was haben wir da gesehen und gehört? Eine Außenministerin, die so schlecht Englisch spricht, dass man es ins Englische übersetzen muss, um es zu verstehen. Wie auch ihr Deutsch ins Deutsche übersetzt werden muss. Eine Außenministerin, die syrische Migranten anwirbt, weil ohne Migranten Deutschland nicht mehr funktionieren würde. Baerbock lächelt und gibt Deutschland der Lächerlichkeit preist. Sie verkauft unser Land unter Wert.
Annalena Baerbock darf nun von höherer Warte aus scheitern. Ganz gewiss werden wir noch von ihr hören.
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Alexander Kissler
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