So entsteht ein neues Staatsvolk: Die rekordhohen Einbürgerungen sind kein Grund zur Freude
Ein Beitrag von
Das deutsche Staatsvolk ändert sich drastisch. Ein Grund zur Freude ist das nicht. Die Nationalität öffnet das Tor zu den Rechten und Pflichten aller Deutschen. Nichts Kostbareres gibt es zu vergeben als eine Staatsbürgerschaft. Wer zu großzügig ist, schwächt das Gemeinwohl und spielt mit der Identität. Das geschieht gerade in der Bundesrepublik.
Der Rekord an Einbürgerungen zeigt: Hier nimmt sich ein Land nicht ernst. Hier wird am deutschen Staatsvolk operiert wie am offenen Herzen eines Schwerkranken. Ganz offensichtlich soll ein neues Staatsvolk entstehen.
Die Folge „Kissler Kompakt“ vom 1. Juni finden Sie hier:
Ausländer zu Inländern
Solche Zahlen sind kein Zufall. Solche Zahlen sind das Ergebnis politischer Entscheidungen. Ohne den politischen Willen der verantwortlichen Parteien gäbe es diesen Rekord nicht. Annähernd 310.000 Menschen wurden im vergangenen Jahr von Ausländern zu Inländern – oder zumindest zu Doppelstaatlern.
Die Ampel-Regierung sorgte dafür, dass die Mehrstaatigkeit zum Regelfall wird. Das sogenannte Staatsangehörigkeitsmodernisierungsgesetz von 2024 macht es möglich.
Überall Rekorde
Über 300.000 neue Inhaber des deutschen Passes im Jahr 2025: Seit die Welt am Sonntag die Zahl ermittelte, überschlagen sich Regionalmedien mit Rekordmeldungen. Das Solinger Tagblatt schreibt: „Im Jahr 2025 erhielten 799 Solinger ihre Einbürgerungsurkunde. Das ist der höchste Wert seit der Jahrtausendwende.“ Jubel in Solingen!
Die Rheinische Post vermeldet: „Die Zahl der Einbürgerungen in Krefeld ist im Jahr 2025 deutlich angestiegen. Gut 54 Prozent mehr Menschen freuten sich über den deutschen Pass – ein Rekordwert seit 2000.“ Mit einem Plus von 54 Prozent auf einen neuen Höchststand von 1.230 neuen Deutschen rangiert Krefeld weit vorne. Jubel in Krefeld!
Auch Thüringen muss sich nicht verstecken: Dort stieg die Zahl der Eingebürgerten binnen Jahresfrist um 39,5 Prozent. Die AfD rangiert in Thüringen auf etwa demselben Level. Sollte da ein Zusammenhang bestehen?
Ramschware Pass
Die Entwicklung ist bedenklich. Als Ramschware verliert der deutsche Pass seinen Wert. Er wird zum Gimmick statt zum Ehrabzeichen. Er wird zur blechernen Verfügungsmasse einer Elite, die sich ein neues Staatsvolk zurechtzimmert. Die reguläre Mehrstaatigkeit ist ein Fehler, die erleichterte Einbürgerung erst recht.
Hinter den gesenkten Anforderungen steckt ein politisches Programm. Bestimmende Kräfte wollen ein migrantisiertes Deutschland, weil sie auf Dankbarkeitsstimmen setzen. Je rascher Syrer, Türken, Afghanen, Ukrainer den deutschen Pass in Händen halten, desto schneller wird es Mehrheiten geben für die Parteien des neuen Staatsvolks. So das Kalkül.
Durchtrieben und durchschaubar ist das Manöver. Den Deutschen soll ihr Deutschsein ausgetrieben werden. Arbeitsministerin Bärbel Bas bekennt sich faktisch zu diesem Ziel. Zu Recht schreibt die Neue Zürcher Zeitung in einem Kommentar: „Deutschland bürgert wie am Fließband ein.“
Haben die Deutschen sich abgefunden?
Der Kommentator verweist auf den aus muslimischen Ländern importierten Antisemitismus und schließt: „Den Deutschen bleibt derweil nichts anderes übrig, als darauf zu vertrauen, dass die Einbürgerungsbehörden wissen, was sie tun. Das ist eigentlich ein unhaltbarer Zustand, über den aber kaum noch gesprochen wird. Die Deutschen scheinen sich damit abgefunden zu haben.“
Nein, damit dürfen sich die Deutschen nicht abfinden. Und darüber muss gesprochen werden. Niemand ist nach fünf Jahren Aufenthaltsdauer eins geworden mit dem fremden Land, in das er aufbrach, niemand.
Eine Staatsangehörigkeit nach fünf Jahren ist die Parodie einer wirklichen Einbürgerung. Wer sein Land liebt, verschleudert nicht dessen Pass.
Mehr NIUS:
Die Wirtschaftsnation liegt auf der Intensivstation – und damit ganz Deutschland
Die AfD will die CDU zerstören? Das machen die Christdemokraten gerade selbst
Deutschland verdummt, auch wegen der Migration: Die Bildungsnation wurde zum Land der Bildungsverlierer
Ich schäme mich für unseren Kanzler – aus diesen fünf Gründen
Die CDU unterwirft sich: in Baden-Württemberg den Grünen, in Rheinland-Pfalz der SPD
Der Staat als Fetisch: Bärbel Bas schadet Deutschland
Gebete gegen die AfD? Die Kirche macht sich lächerlich
Die Grünen wollen mehr Polizei an den Bahnhöfen, aber keine Kontrollen an den Grenzen
Mehr NIUS:
Ich schäme mich für unseren Kanzler – aus diesen fünf Gründen
Die CDU unterwirft sich: in Baden-Württemberg den Grünen, in Rheinland-Pfalz der SPD
Der Staat als Fetisch: Bärbel Bas schadet Deutschland
Gebete gegen die AfD? Die Kirche macht sich lächerlich
Die Grünen wollen mehr Polizei an den Bahnhöfen, aber keine Kontrollen an den Grenzen
Was Sebastian Krumbiegel und ARD und ZDF nicht wissen: Kein Demokrat kann Antifa sein
Björn Höcke sorgt im Podcast für Rekorde: Die alten Diskussionsverwalter verlieren ihre Macht und heulen auf
Deutschland hat eine Zombie-Regierung: Wer beendet das Trauerspiel?
Alexander Kissler
Artikel teilen
Kommentare