Carolin Kebekus ist der neue Tiefpunkt der ARD: Ein solches System will sich nicht reformieren
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Kebekus ist der neue Tiefpunkt der ARD. Die sendungsbewusste Komikerin darf mit Zwangsbeitragsgeld unlustige Possen reißen. In der „Carolin Kebekus Show“ des Westdeutschen Rundfunks wird Humor nicht geduldet – und der Geist hat Sendepause.
Stattdessen liefert die linke Aktivistin Zoten, Zoten, Zoten. Erst wenn das Niveau ganz versenkt worden ist, schickt der WDR die „Carolin Kebekus Show“ auf Sendung. Nun entsorgte Kebekus faktisch die Unschuldsvermutung, um Männer zum Abschuss freizugeben. Ein öffentlich-rechtliches Rundfunksystem, das solche Abstürze notorisch duldet, ist nicht reformierbar.
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Vulgäre Wut
Was hörte der Zwangsbeitragszahler in der jüngsten Kebekus-Show? Frauen sollten so wütend auf Männer werden, dass nur die Flucht ins Vulgäre für Entlastung sorge. Kebekus und Gäste sprachen und sangen konkret von – pardon – Mösen voller Wut, von Scheiden, die der Staat lecken möge, von Brüsten und Schwänzen.
Der Zwangsbeitragszahler weiß nun: Für den WDR kann es nicht ordinär genug zugehen, solange das Feindbild erwünscht ist. Und der Feind ist der Mann, am liebsten der weiße, der biodeutsche Mann. Der aktuelle Grund der Wut-Eskalation ist nämlich ein Rosenkrieg zwischen den C-Promis Collien Fernandes und Christian Ulmen.
Ulmen soll sich im Netz als Fernandes ausgegeben haben und mit dieser vorgetäuschten Identität anzügliche Text- und Bildmaterialien versandt haben. Das ist nicht schön, das ist nicht akzeptabel – das ist aber auch keine Staatsaffäre. Kebekus nimmt den Streit unter ehemaligen Eheleuten zum Anlass, um den Mann zum Problemtier zu erklären.
Wie gut, dass Christian Christian heißt. Für einen Verdächtigen mit migrantischem Namen hätte sich Kebekus nicht in dieselbe Wut gesteigert. Auch ist der Vorwurf des Identitätsdiebstahls und der sogenannten digitalen Gewalt von anderem Kaliber als die analoge Gewalt, die in der Kriminalitätsstatistik dokumentiert wird.
Zwei Tage nach der Kebekus-Show berichtete die Welt: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der erfassten Vergewaltigungen um weitere neun Prozent. Nicht-deutsche Tatverdächtige, Männer mit Migrationshintergrund, sind überrepräsentiert.
Es braucht einen Christian
Doch in Kebekus’ Welt muss ein Christian kommen, damit sie wütend wird. Kebekus unterschrieb einen offenen Brief, „In Solidarität mit Collien Fernandes“. Darin werden zehn Forderungen erhoben, etwa die Einrichtung einer „nationalen Strategie zur Bekämpfung männlicher Gewalt“ und eine strengere Regulierung von Plattformen.
Zuvor hatte Kebekus einen offenen Brief an den Kanzler unterzeichnet, dieser möge „Gaza nicht sterben lassen“, und einen offenen Brief zur Aufrechterhaltung der Anti-AfD-Brandmauer „in jeder Kommune und jedem Land“. Nun also fordert Kebekus mehr Wut in der Möse.
Der angekündigte Gast war die Rapperin Lady Bitch Ray. Sie sollte später für den WDR singen: „Patriarchat, fick dich“. Und: „Wir sind Fraun, Brüste raus, Vater Staat kann Scheide lecken.“ Und: „Nicht alle Schwänze, aber immer ein Schwanz.“ Zuvor wurde die Unschuldsvermutung faktisch entsorgt.
Frau Kebekus mag die Unschuldsvermutung nicht. Ergo: Frau Kebekus mag den Rechtsstaat nicht. Der WDR findet nichts dabei. Der WDR lässt Frau Kebekus auch Gewalt gegen Frauen beklagen, ohne über eine überrepräsentierte zugewanderte Tätergruppe zu reden.
Der WDR ist ein Milliardenkonzern. Er nahm im Jahr 2024 rund 1,2 Milliarden Euro an Zwangsbeiträgen ein. Würde der WDR seinen Programmauftrag ernst nehmen, flösse kein einziger Cent in die tumb aktivistische Kebekus-Show. Die Kebekus-Show ist der ausgestreckte Mittelfinger des Westdeutschen Rundfunks an die beitragszahlende Bevölkerung.
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Alexander Kissler
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