Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz wird von den Grünen verharmlost – und Kai Wegner flieht in Floskeln
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Berlin leidet unter linkem Terror. Der Anschlag auf das Stromnetz ist ein weiterer dramatischer Fall. Den Tätern gelang es, über 40.000 Haushalte und Firmen von der Versorgung auszuschließen. Über 40.000. Die Täter setzten nachts die Kabel an zwei Strommasten in Brand.
Ampeln fielen aus, der Notruf war nicht erreichbar, Bewohner von Pflegeheimen mussten verlegt werden, Arztpraxen blieben geschlossen. Danach erschien ein Bekennerschreiben.
Die ganze Folge „Kissler Kompakt“ sehen Sie hier:
In Berlin toben sich Linksextremisten seit Jahren aus. Die Politik lässt sie weitgehend gewähren. Massive Eingriffe in die Funktionsfähigkeit der Metropole ändern nichts daran: In Berlin ist linker Terror nur halb so schlimm. Denn er stammt ja von links.
Ein Aufruf zu Anschlägen
Ist Terror der richtige Begriff? Ich meine: Ja. Terror ist die gezielte Verbreitung von Angst und Schrecken. Genau das machen die Berliner Linksextremisten. Sie nehmen eine Stadt in Geiselhaft, um ihre eigene Macht zu demonstrieren. Sie lassen die Muskeln spielen und fordern die Politik heraus. Ihre Attitüde lautet: Uns kann keiner was. Das Fatale ist: Sie haben Recht.
Im Bekennerschreiben lesen wir: Ziel sei es gewesen, „dem militärisch-industriellen Komplex den Saft abzudrehen“. Der Anschlag habe dem „Technologiepark in Adlershof“ gegolten. Die Attentäter verbinden damit einen „Aufruf zur Ausweitung von offensivem Handeln im Allgemeinen, speziell aber von dieser Aktionsform, die zu einer effektiven Systemunterbrechung führt.“
Wirre Gedanken
So reden Linksextremisten: Sie wollen mit Gewalt gegen ein System vorgehen, das angeblich Menschen mit Gewalt unterjoche. Sie gefährden Menschenleben, weil angeblich der Kapitalismus Menschenleben gefährde. Sie nehmen Todesfälle in Kauf, weil angeblich die Marktwirtschaft den Tod bringe. Sie kündigen neue Anschläge auf Unternehmen an, weil sie die in den Unternehmen Beschäftigten befreien wollen.
Das sind wirre, wahnhafte Gedanken. Doch den Extremisten ist es ernst: Sie ermächtigen sich zur Gewalt.
Es wird drei Tage dauern, um die Schäden am Stromnetz zu beheben. Drei Tage wird das Leben in der Hauptstadt eingeschränkt sein. Nicht zum ersten Mal triumphieren Linksextremisten. Nicht zum ersten Mal ist der Verkehr betroffen. Die Extremisten wollen Stillstand. So war es beispielsweise vor einem Jahr im Sommer.
Eine politisch motivierte, eine linksextremistische Tat war es im August 2024 ebenso wie im September 2025. Die Berliner Grünen reden solche Taten klein. Linke Parteien fassen linken Terror mit Samthandschuhen an. Offiziell erklärten die Berliner Grünen nach dem jüngsten Anschlag: Die „lückenhafte Sicherheitsarchitektur“ sei das Problem. Ein „abgebranntes Kabel“ dürfe nicht solche Konsequenzen haben.
Was sagt Kai Wegner?
Die Grünen fordern bessere Kabel für Berlin – keinen entschiedenen Kampf gegen Linksextremismus. Und die in den Umfragen führende Linkspartei? Die umbenannte SED setzt andere Schwerpunkte. Sie fordert aktuell: „Berlin muss schutzbedürftige Menschen aus Gaza aufnehmen“.
Was sagt eigentlich der Regierende Bürgermeister zum Anschlag? Er heißt Kai Wegner und gehört der CDU an. Wegner steigt gerne hinab in den Phrasenstollen. So auch nun.
„Hier müssen wir genau schauen“? In Berlin ist es ein folgenloses Schauen, die Stadt steigert ihr Risikolevel täglich. Und „Hundertprozentige Sicherheit wird es nicht geben“ ist eine Floskel aus der Hölle. Mit diesem Satz kapituliert die Politik vor Gefahren, die sie selbst heraufbeschwört.
„Hundertprozentige Sicherheit wird es nicht geben“ – das meint: Gewöhnt euch lieber dran, Bürger, und passt auf euch auf. Eine Politik aber, die die Sicherheit ihrer Bürger nicht an die erste Stelle setzt, verdient das Vertrauen der Bürger nicht.
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Alexander Kissler
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