Erst Guterres, nun Baerbock? Die Vereinten Nationen haben keine Zukunft
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Alexander KisslerStehen die Vereinten Nationen vor dem Kollaps? Zahlreiche Mitgliedstaaten sind säumige Schuldner. Die USA als größter Finanzier wollen ihre Beiträge drastisch reduzieren.
Eine Insolvenz der Uno wäre eine gute Nachricht. Unter ihrem linken Generalsekretär António Guterres sind die Vereinten Nationen gescheitert. Sie dienen nicht dem Frieden, sondern dem Ökosozialismus. Sie verhindern keine Kriege, sondern hofieren Autokraten und Tyrannen. Sie sind überflüssig, wenn nicht gar schädlich. Die Uno hat sich ruiniert.
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Guterres gratuliert den Mullahs
Der ehemalige portugiesische Premierminister bleibt auch als UN-Generalsekretär ein strammer Sozialist. Er hat kein Problem, dem islamofaschistischen Regime im Iran zum Jahrestag der Machtergreifung zu gratulieren. Zu Recht erklärt die deutsche Staatssekretärin Gitta Connemann: „Zur Belohnung für Massaker an der eigenen Bevölkerung gibt es für das Terrorregime der Mullahs Glückwünsche vom Generalsekretär. Quo vadis, UN? Eine Schande.“
In der Tat. Eine Schande ist die Amtsführung Guterres’, der dem Iran gratuliert und Israel kritisiert. Der Kompass des Herrn Guterres schlägt aus, wenn er Unfreiheit wittert und Antikapitalismus. Dann applaudiert er. Als Ordner auf linken Demonstrationen wäre Herr Guterres ausbefördert gewesen.
Die Uno macht sich lächerlich
Eine Schande ist es auch, dass die iranischen Mullahs den stellvertretenden Vorsitz der UN-Kommission für soziale Entwicklung übernommen haben. An den Händen der Mullahs klebt das Blut von Abertausend Iranern. Bei den Vereinten Nationen sind die Gewaltherrscher nun zuständig für Demokratie, Toleranz, Gleichberechtigung. Wer sich im Iran für diese Werte einsetzt, muss mit seiner Hinrichtung rechnen. Man fasst es nicht.
Die Vereinten Nationen geben ihr Bestes, um die eigene Charta der Lächerlichkeit preiszugeben. Ins Mosaik der Kapitulation passt der Umstand, dass Saudi-Arabien den Vorsitz der Frauenrechtskommission innehatte. Kein Kritiker kann der Uno ein derart verheerendes Zeugnis ausstellen wie diese sich selbst.
Ein Sozialist schwadroniert
Womit wir wieder bei Guterres wären. Der Sozialist aus Portugal spricht von gemeinsamen Werten, vom Einsatz für den Frieden und vom Völkerrecht. Nichts davon ist bei den Vereinten Nationen gut aufgehoben.
So redete Guterres unlängst bei einer Pressekonferenz. Dort machte er sich auch für sein größtes Anliegen stark: die ökologische Transformation und den Umstieg auf erneuerbare Energien. Glücklicherweise kann die Uno zu diesem Pfad der Deindustrialisierung wenig beitragen. An Symbolen aber mangelt es nicht. Es war Guterres, neben dem das Kind Greta Thunberg seine bizarrste Rede hielt – und für psychologisch auffälliges Verhalten gelobt wurde. How dare you!
Das war vor sieben Jahren. Thunberg kam seitdem weit voran in ihrer Karriere als antisemitische Influencerin. Ob Guterres es bereut, sie 2019 zum Gewissen der Menschheit erklärt zu haben?
Die Amtszeit von „Greta im Anzug“ – so nennt der Autor Rainer Zitelmann Guterres – läuft aus. Als Nachfolgerin bringt sich Annalena Baerbock ins Spiel. Vor dem Europäischen Parlament verpflichtete die ehemalige Trampolinspringerin aus Niedersachsen die Weltgemeinschaft schon einmal auf das Geschlecht: Eine Frau müsse Guterres nachfolgen. Da seien sich die UN-Staaten einig.
Am 31. Dezember endet die zweite Amtszeit von Guterres. Baerbock wird nur noch bis September Präsidentin der UN-Generalversammlung sein. Das täte also passen: zeitlich – und inhaltlich sowieso.
Wer dem Ansehen einer Institution den letzten Stoß geben will, sollte Baerbock an deren Spitze setzen.
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