Himmlers ZDF stellt sich hinter Hayali und Theveßen – und der Fernsehrat winkt alles durch
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Himmler verschärft die ZDF-Krise. Das wird Folgen haben über das Zweite Deutsche Fernsehen hinaus. Ohne eine tiefgreifende Reform von Programm und Personal ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk dem Untergang geweiht.
Das ZDF tat in den zurückliegenden Tagen alles, um dem Pflichtbeitrag die Legitimation zu entziehen. In Himmlers ZDF wurde gelogen, verleumdet und gehetzt. Und wie verhält sich Intendant Norbert Himmler nach dem Hayali- und Theveßen-Debakel? Er schließt die Reihen. Er lobt seine Journalisten. Er kritisiert die Kritiker. Und er bekommt Applaus vom Fernsehrat. Das zeigt: Im ZDF funktioniert das Programm nicht, funktioniert die Intendanz nicht, funktioniert die Aufsicht nicht. So ist das Zweite Deutsche Fernsehen ein Fall für den Konkursverwalter.
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Der Fernsehrat als linkes Paralleluniversum
Auf dem Papier ist alles in Ordnung. Da berät der Fernsehrat den Intendanten und kontrolliert das Programm. Im Fernsehrat sind, wie es heißt, unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen versammelt. Der Fernsehrat, heißt es weiter, vertrete die Interessen der Allgemeinheit. Das wäre schön – ist aber nicht so.
Bei seiner öffentlichen Sitzung am Ende der vergangenen Woche zeigte der Fernsehrat, was er in Wirklichkeit ist: ein weitgehend homogenes Politbüro. Dort wird eine linke Allgemeinheit simuliert, die es in Deutschland nicht gibt. Der Fernsehrat bildet ein Paralleluniversum ab. Er sichert die linke Dominanz auf dem Bildschirm. An der Spitze des Fernsehrats sitzt die ehemalige CSU-Politikerin Gerda Hasselfeldt.
Himmlers billiger Trick
Die Personalie Hasselfeldt ist ein Musterbeispiel für konservative Unterwerfungsbereitschaft. Wenn tatsächlich oder vermeintlich konservative Stimmen in den Kosmos der öffentlich-rechtlichen Betreuungsmedien geraten, singen sie linke Lieder nach.
Noch vor Himmlers billigem Trick stellte sich Hasselfeldt an die Seite der ZDF-Journalisten Hayali und Theveßen. Theveßen hatte über den ermordeten Charlie Kirk gelogen, Hayali ihn über den Tod hinaus verleumdet. Davon war bei Hasselfeldt keine Rede.
Damit war in der Sitzung des Fernsehrates der Ton gesetzt. Selbstkritik ist das, was das ZDF tut, wenn es seine Kritiker übergeht. Genauer: Exzesse der Kritik an Hayali und Theveßen werden als Vorwand genommen, jede Kritik vom Tisch zu fegen. Hasselfeldt sprach nur von „Verhetzungen“, „Beleidigungen“, „Androhungen“, nicht von den Fehlleistungen Theveßens und Hayalis.
Nur verrutschte Formulierungen?
Rhetorisch nimmt man Kritik zwar ernst. Praktisch verbittet man sie sich. Man greift zu Extrembeispielen, um fundierte Kritik abzuwehren. Meister dieses billigen Tricks ist Intendant Himmler. Er lobt die „sehr hohen Qualitätsstandards“. Nur manchmal, so Himmler, verrutschten Formulierungen und geschähen Ungenauigkeiten.
Wie bitte? „Wir müssen sagen können, was ist?“ Genau das Gegenteil taten Hayali und Theveßen. Sie sagten im Falle Kirks, was nicht der Fall ist. Himmlers Nibelungentreue ist bizarr. Wenn er klagt, Theveßen und Hayali seien nun Hass und Hetze ausgesetzt – dann sei freundlich daran erinnert, dass Hayali und Theveßen zuvor Charlie Kirk Hetze und Hass angedeihen ließen. Auch das gehört zur Wahrheit.
In einem lernfähigen System würde man sich damit ausführlich beschäftigten. Doch im ZDF gilt der Grundsatz: Augen zu, Reihen schließen, Links marschiert. Das kann nicht mehr lange gutgehen.
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Alexander Kissler
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