Linker Schwurbel-Comic: Ein Jugendbuch zeigt, wie Propaganda funktioniert und Migrationskritiker diffamiert werden
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Auch linke Verschwörungstheorien sind Verschwörungstheorien. Ein markantes Beispiel liefert ein reihum gelobtes Buch für junge Leser. „Emma und Amir – Im Schatten des Terrors“. Der Jugend soll linke Weltsicht in Form eines Comics beigebracht werden. Darüber freut sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Auch Steuerzahlergeld ist geflossen, um den Comic zu ermöglichen.
Kern der Geschichte: Hinter islamistischen Anschlägen stecken eigentlich Rechtsextreme. Islamismus wird vorgetäuscht, um Muslime in ein schlechtes Licht zu rücken – und um die rechtsextreme Machtergreifung voranzutreiben. Das ist hanebüchen. Es zeigt aber: Jeder Unsinn wird ernst genommen, solange es linker Unsinn ist.
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Tendenziöses Lob
Der Deutschlandfunk setzt den Comic auf die entsprechende Bestenliste. Die Jury erklärt: Dargestellt werde eine „beunruhigend realwirkende rechtsradikale Verschwörung“. Der Satz lässt am Wirklichkeitsverhältnis der Deutschlandfunk-Juroren zweifeln. Real wirken soll es, wenn der irakische Flüchtling Amir und die blonde Emma, Tochter eines jüdischen Vaters, ein antimuslimisches Netzwerk enttarnen, das seine Anschläge wie islamistische Attentate erscheinen lässt?
Auch der Norddeutsche Rundfunk lobt den Quark. Und der Tagesspiegel nennt die erfundene rechtsextreme Verschwörung „nicht allzu weit“ hergeholt. Schließlich habe es „reale Umsturzpläne von Reichsbürgern und ähnlichen Gruppen“ gegeben. Das tendenziöse Lob macht schwindlig.
Mustermigrant und Ausländerhasser
Die Moral des Comics ist klar: Mustermigranten leiden unter rechtsextremen Ausländerhassern. Amir ist maximal integriert – und vorbildlich woke. Autorin und Zeichnerin Bianca Schaalburg lässt ihn sagen: „Meine Eltern waren Ärzte.“ Sie seien aus dem Irak geflohen, weil der Vater im Gefängnis gefoltert wurde.

Die Eltern hätten auch in Deutschland, sagt Amir, „Angst vor den Bullen gehabt“. Polizisten sind hier Bullen, die Bild-Zeitung wird zur „Blöd“-Zeitung, der Staat verfolgt Migranten statt Rechtsextreme. Dieser Comic passt in jeden Antifa-Lesezirkel.
Pseudo-islamistische Anschläge
Emma und Amir kommen sich näher. Sie küssen sich auf der Fahrt mit dem Zug nach Paris. So entkommen sie der Ticketkontrolle durch einen Schaffner. Der Schaffner ist schwul. Während das Paar in Paris ist, plant das rechtsextreme Netzwerk seine pseudo-islamistischen Anschläge.

Wir lesen aus deren Reihen: „Das Volk teilt inzwischen unsere Sorgen vor einer Islamisierung. Es will harte Gesetze gegen kriminelle Ausländer. Es will Remigration, Deportation!“ Und weiter: Es seien Anschläge geplant in allen europäischen Hauptstädten. Erst „absolutes Chaos“, dann Massenhinrichtungen von Linken, „Absetzung der Regierungen, Machtübernahme, Notstandsgesetze“, schließlich „Rückkehr zu Sicherheit und Ordnung“.
Emma und Amir retten die Demokratie
Der Plan misslingt. Emma und Amir sei Dank. Das irakisch-deutsch-jüdische Paar bewahrt die Demokratie vor dem Untergang.

Dank gebührt, sagt die Autorin im Nachwort, auch dem linken Medienhaus Correctiv und dem linken Verein „Seebrücke“ für Asylmigranten auf der Mittelmeer-Passage. Diese Institutionen spendeten Hoffnung.
Albern und demagogisch
Das Buch ist albern, aber auch demagogisch. Ein Sohn irakischer Flüchtlinge rettet das Abendland. Islamistische Anschläge können False-Flag-Aktionen rechtsextremer Islamhasser sein. Und wer Islamisierung ablehnt und „harte Gesetze gegen kriminelle Ausländer“ fordert, steht gedanklich kurz vorm Standgericht gegen Andersdenkende.
Solche Bücher darf man schreiben. Linke Verschwörungstheorien sind nicht verboten. Die staatliche Förderung und das vielstimmige Lob aber zeigen: Links wird geadelt, was rechts ein Skandal wäre – die ideologische Instrumentalisierung der Jugend.
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Alexander Kissler
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