Auch der Mord in Trier ist kein Einzelfall
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Eine Mordtat jagt die andere. Wir kommen gar nicht mehr zum Nachdenken. Die Schreckensmeldungen fliegen an uns vorbei. Halten wir also noch einmal inne, sprechen wir über Trier:
Der Student Marius Dick (22) aus Landstuhl bei Kaiserslautern wird am letzten Mittwoch auf offener Straße erstochen, vormittags um 10 Uhr auf der Robert-Schuman-Allee in Trier. Er kam vom Einkaufen. Der Afghane Sajad M. (22) stach mit einem Küchenmesser aus heiterem Himmel auf ihn ein, er traf ihn mitten ins Herz. Marius verblutete.

Marius (22) war ein Zufallsopfer, kam gerade vom Einkaufen und wurde mit einem Küchenmesser niedergestreckt. Es gab keinen Streit. Der Täter kannte sein Opfer nicht.
Der Täter: abgelehnter Asylbewerber
Seine Eltern Thomas und Elke Dick sagen öffentlich, was die große Mehrheit im Lande denkt: „Es muss sich in Deutschland etwas ändern. Wir fühlen uns nicht mehr sicher.“ Beide sind sie selbst CDU-Politiker. „Ich appelliere an die Politik, an unsere Landes- und Bundesregierung, unsere Bürger vor solchen Attentaten zu schützen“, sagt Thomas Dick.
Wird der Hilferuf dieser verzweifelten Eltern gehört oder wird er wieder verhallen? Wie viele Eltern, deren Kinder von gewalttätigen Ausländern umgebracht wurden, haben schon um Hilfe gerufen und wurden nicht gehört?

Materialien am Boden bezeugen, wie um das Leben des Studenten gekämpft wurde – vergeblich.
Trier ist kein Einzelfall. Trier ist die Folge falscher politischer Weichenstellungen.
Der Mörder Sajad M. kam als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling illegal nach Deutschland. Er bekam keinen Flüchtlingsschutz, wurde aber auch nicht abgeschoben, weil die Bundesregierung die Abschiebung nach Afghanistan ablehnt. Sajad M. absolvierte eine Ausbildung, ging einer Arbeit nach, er galt als „integriert“. Aber in ihm schlummerte die Gewalt.
Mehr als 43.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben in Deutschland, überwiegend Männer. Sie kommen vor allem aus Syrien und Afghanistan. Niemand weiß, was sie erlebt haben, niemand weiß, was aus ihnen werden soll, niemand weiß, wie viele als Zeitbombe durchs Land laufen.

Die Universität Trier trauert um einen ihrer Studenten. Er wurde von einem Afghanen auf offener Straße ermordet.
Die Regierung kapituliert vor der Gewalt
Und immer noch sind unsere Grenzen längst nicht dicht, werden abgelehnte Asylbewerber nicht ausgewiesen. Man zögert und zaudert und lügt sich in die Tasche, dass Menschen aus aller Herren Länder hier friedlich leben würden. Das ist nicht der Fall.

Blumen am Tatort erinnern an die Schreckenstat.
Die Opfer sind schnell vergessen, wie Marius Dick. „Wir fühlen uns nicht mehr sicher“, sagt sein Vater. So ist es, und die Regierung, an die er appelliert, schützt uns eben nicht. Sie kapituliert vor der Gewalt.
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