„Citizen Vigilante“: Ein Trash-Film legt den Finger in die Wunde
Ein Beitrag von
„Citizen Vigilante“ von Uwe Boll schildert den Rachefeldzug eines ehemaligen Militärs als Reaktion auf brutale von Migranten verübte Verbrechen an Einheimischen und das Versagen der Justiz. Der Film im Stil von „Ein Mann sieht rot“ ist sicherlich kein cineastisches Meisterwerk, greift aber ein Thema auf, das immer mehr Menschen bewegt.
Was allen klar sein sollte: Regisseur Uwe Boll ist nicht Francis Ford Coppola, sondern war bislang eher im Trash-Bereich tätig. Wer sich jedoch über handwerkliche Mängel von Kamera bis Schnitt echauffiert, sollte sich vergegenwärtigen, dass es hierzulande fast unmöglich ist, einen Film unabhängig von der de facto staatlich gesteuerten Filmförderung zu drehen. Es ist vollkommen ausgeschlossen, dass migrationskritische Filme wie der genannte auch nur mit einem Cent öffentlich finanziert werden. Schließlich sind derlei Werke, wie Angela Merkel einst über Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ beschied (natürlich, ohne das Buch überhaupt gelesen zu haben), gesellschaftspolitisch „wenig hilfreich“.

Filmszene: Sanders (Armie Hammer) lauert den jungen Vergewaltigern auf.
Unnötiger Trash mindert die Wirkung
Ungeachtet der schwierigen Rahmenbedingungen und des natürlich begrenzten Budgets weist der Film jedoch auch einige inhaltliche und dramaturgische Mängel auf. Während die Geschichte des einsamen Rächers Donald Sanders im Rahmen der Intention des Autors noch einigermaßen funktioniert, ist das Massaker an dem erstaunlich unbeholfenen SWAT-Team nicht nur trashig und überflüssig, sondern bedient auch das falsche Feindbild. Polizisten sind natürlich Erfüllungsgehilfen der Staatsmacht, stehen aber keineswegs in dem Ruch, kriminelle Zuwanderer sonderlich zu mögen. Praktisch gab es für Sanders nicht den geringsten Grund, sie kollektiv zu massakrieren. Er hätte ihnen genauso gut aus dem Wege gehen können, da sie keinerlei Schuld auf sich geladen hatten.

Selbstjustiz: Mit Gewalt sorgt Sanders für späte Gerechtigkeit.
Das Justizversagen wird treffend dargestellt
Besser funktioniert Sanders’ Abrechnung mit einem Richter, der die Beschuldigten in einem Gruppenvergewaltigungsfall kurzerhand freigesprochen hatte, weil sie seiner woken Ansicht nach auch selbst irgendwie eine Art Opfer wären und außerdem Reue gezeigt hätten. Das erinnert fatal an die Urteile in einem Gruppenvergewaltigungsprozess in Hamburg, die die Mehrzahl der Täter auf freiem Fuß ließen. Dafür gibt es keinerlei Entschuldigung, denn die angebliche Reue der Täter ist angesichts der Brutalität des Verbrechens alles andere als glaubwürdig und wurde mit einiger Wahrscheinlichkeit auf Weisung der Verteidigung präsentiert. Hier wird zu Recht ein Phänomen der hiesigen „Rechtsprechung“ angeprangert, die nicht nur in diesem Fall die Interessen der Täter über die der Opfer und ihrer Angehörigen setzt, vor allem, wenn es sich bei den Tätern um angeblich traumatisierte oder psychisch kranke Migranten handelt.
Ein besonders widerwärtiges Urteil stammt aus dem Jahr 2016, als ein Täter, der einen Vierjährigen (!) schwer sexuell missbraucht hatte, nur zu zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt wurde, weil das Opfer die Tat so wörtlich „gut weggesteckt“ hätte! Solche Skandalurteile untergraben den Glauben an den Rechtsstaat und haben durchaus das Potential, Rachephantasien auszulösen.
Überzogene Gewalt auch gegen Unbeteiligte
Überzogen dagegen die Schlussszene, als Sanders nicht nur die Tatbeteiligten einer Gruppenvergewaltigung massakriert, sondern auch gleich die ganze Familie mit. Mit Selbstjustiz oder gar Gerechtigkeit hat diese Tat nicht mehr viel zu tun, eher mit dem Recht des Stärkeren, das, sofern man ihm Raum gibt, zur Anarchie und Verhältnissen wie in den Herkunftsländern vieler illegaler Zuwanderer (z. B. Somalia) führt.
Wenn Sanders die Familie eines jugendlichen Vergewaltigers so anspricht: „Wisst ihr, was ich denke? Ich denke, es waren nicht die Guten, die euer Land verlassen haben. Ich denke, es waren die Schlechten“, klingt das zunächst einmal eher plump, deckt sich jedoch mit den Äußerungen zahlreicher afrikanischer Politiker wie dem ehemaligen Präsidenten Gambias Yahya Jammeh: „The best Gambians are not the ones migrating to Europe. The ones going are the ones who are not useful here.“ Die hiesigen Kriminalstatistiken und vor allem die Tatverdächtigenbelastungszahlen (Tatverdächtige je 100.000 Einwohner) bestätigen die Aussage nachhaltig.
Migrantengewalt ist allgegenwärtig
Wir haben es also mit einem handwerklich und inhaltlich durchaus fragwürdigen Film zu tun, der dennoch den Finger in eine Wunde legt, nämlich auf die massiv wachsende (auch sexuelle) Gewalt von Zuwanderern und die Unfähigkeit bzw. mangelnde Bereitschaft des Staates, entschieden dagegen vorzugehen. Dass Boll hier einen Nerv trifft, zeigen die Schlagzeilen der letzten Wochen, die das Phänomen jenseits der Kinoleinwand dokumentieren:
- Erst dieser Tage vergewaltigte und ermordete ein Franzose afrikanischer Abstammung in England ein erst zweijähriges Mädchen.
- In Frankreich lockten Jugendliche mit Migrationshintergrund einen 17-Jährigen in einen Hinterhalt, schlugen ihn brutal zusammen und filmten die Tat. Das Opfer verstarb im Krankenhaus.
- In Bremen ermordete ein Mann mit türkischem Nachnamen ein junges Ehepaar mit einer Lanze (!) und ist seither flüchtig.
Diese Meldungen sind nur die Spitze eines Eisbergs, wie etwa der Grooming-Gang-Skandal von Rotherham, bei dem sich nun im Nachgang herausstellte, dass in Großbritannien 250.000 überwiegend weiße britische Mädchen von Tätern mit vorwiegend pakistanischem Hintergrund zum Teil jahrelang missbraucht wurden.
So etwas erzeugt Wut, wie auch die Fast-Enthauptung eines irischen Mannes durch einen Sudanesen, die sich dann auch in gewalttätigen Unruhen entlud.
Selbstjustiz ist keine Lösung, Ignoranz erst recht nicht
Mit dieser Wut sind auch die zahlreichen positiven Reaktionen auf Bolls Film zu erklären, der ja im Grunde keine wirklichen Lösungen anbietet. Wir brauchen keine einsamen Rächer mit gut gefüllten Magazinen, sondern Politiker, die im Interesse der Bürger und des Landes handeln und nicht vor zumeist linksgrünen Medien und lautstarken NGO-Lobbyisten einknicken, die man bizarrerweise auch noch mit Steuergeld fördert.

Uwe Boll hat aus ehrlichem Frust einen zornigen Film produziert.
Bislang verschließt man jedoch lieber beide Augen vor der explodierenden Migrantengewalt und schützt sich selbst und den mediengläubigen Bürger vor der Realität, indem man unerwünschte Filme wie diesen über die FSK de facto verbieten lässt. Die Gewalt im Film dürfte kaum der Grund sein. Wenn Quentin Tarantino in „Inglourious Basterds“ Kinogänger lebendig verbrennen oder Köpfe mit Baseballschlägern zertrümmern lässt, klatscht das woke Feuilleton begeistert Beifall. Sadistische Selbstjustiz geht in Ordnung, solange sie das politisch korrekte Feindbild bedient. Werden, wie in „Citizen Vigilante“, jedoch migrantische Täter von Gruppenvergewaltigungen zur Zielscheibe, mutiert dieselbe filmische Gewalt plötzlich zum moralischen Tabu und zur „Verherrlichung von rassistisch motivierter Selbstjustiz“.
Dass der Zensurversuch über die FSK zu einem veritablen Eigentor wurde, ist auch Elon Musk zu verdanken, der den Film für zwei Tage auf X kostenlos online stellte, wo er über 20 Millionen Mal abgerufen wurde. Das ist für einen Low-Budget-Film eine ganze Menge …
Übrigens: Regisseur Uwe Boll sprach im NIUS-Interview über seine Motivation, diesen Film zu drehen. Seine Antwort: „Weil’s kein anderer macht.“
Mehr NIUS:
Der Saustall der Republik
Der Propaganda-Skandal um UN-Sonderberichterstatter
Warum die Kapitalrente gut klingt, aber unseriös und unrealistisch ist
Wie das Land NRW tausende Beamte unter Generalverdacht stellen will
Renten-Vorschläge reißen neues Milliarden-Loch in den Haushalt
Ökonom Prof. Dr. Stefan Kooths über Rentenreform: „Im Wesentlichen wird die Unwucht im bestehenden Rentensystem zu Lasten der jüngeren Jahrgänge – und damit der Standortqualität – weitergewälzt“
Die brisantesten Sätze aus der Renten-PK – und was sie wirklich bedeuten
Wie sich Donald Trump immer öfter mit seinen Verbündeten anlegt
Mehr NIUS:
Wie das Land NRW tausende Beamte unter Generalverdacht stellen will
Renten-Vorschläge reißen neues Milliarden-Loch in den Haushalt
Ökonom Prof. Dr. Stefan Kooths über Rentenreform: „Im Wesentlichen wird die Unwucht im bestehenden Rentensystem zu Lasten der jüngeren Jahrgänge – und damit der Standortqualität – weitergewälzt“
Die brisantesten Sätze aus der Renten-PK – und was sie wirklich bedeuten
Wie sich Donald Trump immer öfter mit seinen Verbündeten anlegt
Das größte Desaster der deutschen Ingenieurskunst: Wie Stuttgart 21 zum Symbol für das Scheitern deutscher Großprojekte wurde
Warkens Gesundheitsreform im Detail: Ein Schlag ins Gesicht Pflegebedürftiger
Musks Plan für die Zukunft im All
Frank W. Haubold
Artikel teilen
Kommentare