Weidel-Chrupalla-Statement zum Krieg gegen die Mullahs: Wenn die AfD plötzlich klingt wie die kleine Annalena auf dem Kirchentag
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Der zentrale Satz im Statement der AfD lautet: „Die erneute Destabilisierung des Nahen Ostens liegt nicht im deutschen Interesse und muss beendet werden.“
Es ist vollkommen legitim und auch schlüssig, dass die AfD den Krieg gegen die Mullahs allein aus der deutschen Perspektive betrachtet. Allein, ihre Analyse und ihre Schlussfolgerung ist falsch und auf erstaunliche Weise getrieben vom (bereits 1989) gescheiterten Sprach- und Gedankenmief aus Friedensbewegung, frühen Pazifisten-Grünen, Kirchentag, DDR-Anti-Imperialismus und SED/Linkspartei/Wagenknecht. Hier sind die Argumente:
Zum Angriff auf den #Iran und zur Lage im Nahen Osten teilen die Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, @Alice_Weidel und @Tino_Chrupalla, mit:
— AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag 🇩🇪 (@AfDimBundestag) February 28, 2026
„Mit großer Sorge haben wir die Angriffe Israels und der USA auf den Iran zur Kenntnis genommen. Wir fordern alle… pic.twitter.com/ddKsqi59W1
1. Die „Destabilisierung des Nahen Ostens“ beruht zum überwältigenden Anteil auf der Macht der Mullahs. Fast jedes arabische Land, besonders die wirtschaftlich erfolgreichen, hat den Enthauptungsschlag gegen die Mullah seit Jahren herbeigesehnt, um endlich ungestört von islamistischen Endzeitfanatikern eine Boom-Region der Rohstoffe schaffen zu können. Alle Kriege, aller Terror, also alle „Destabilisierung“ der letzten anderthalb Jahrzehnte hatte ihre geistigen und operativen Väter in Teheran.
2. Es ist ein realpolitischer (ja, zynischer) Unterschied, ob weltliche Diktatoren (wie Hussein, Mubarak, Gaddafi) stürzen und durch Islamisten ersetzt werden oder eben umgekehrt. Der Islamismus muss bekämpft werden, wo immer er herrscht, weil seine Wirkmacht global ist. Je weniger Islamisten, desto stabiler die Welt, weil Islamisten nicht rational im Diesseits herrschen, sondern mit messianischem Wahnsinn auf das Jenseits hinarbeiten. Wenn die AfD ihren Frieden mit dem Islamismus macht, ist ihre Anti-Migrations-Weltanschauung wenig glaubhaft.
3. Die AfD hat offenkundig nicht verstanden, dass hinter diesem gefährlichen Mischwesen aus illegaler Migration, Terrorismus und Organisierter Kriminalität oft genug das iranische Regime steht, das von Schlepperei und Menschenhandel über Drogenhandel bis Waffenhandel, oft genug Irans Revolutionsgarden stehen, die sich aus all dem finanzieren, was die AfD beenden will.
4. Die Parallelgesellschaften, die die AfD in Deutschland beklagt, haben sich in Jahrzehnten nicht einfach organisch und zufällig gebildet, sondern sind kontrolliert und unterwandert von Hisbollah und IRGC, die tief in deutsche Großstädte hinein wirken. Es ist zum Schutz von Leib und Leben deutscher Staatsbürger überragend wichtig, ihre Kommandostrukturen zu zerschlagen.
5. Die AfD stellt sich mit ihrer eigenen Version außenpolitischer Rechtsdeutschtümelei gegen die mega-erfolgreichen Rechtsphänomene unserer Zeit, von Meloni bis Trump, die es schaffen, nationale Interessen und internationale Verantwortung sowie strategische, freiheitlich-westliche Klarsichtigkeit zu vereinbaren, während die AfD die außenpolitische Rhetorik der Sowjetunion und der chinesischen KP wählt.
6. Hamas und ISIS waren Geschöpfe der iranischen Terror-Machtpolitik, die auch Deutsche das Leben gekostet hat. Terrorismus mit aller Macht und überall auf der Welt zu bekämpfen, ist sehr wohl im deutschen Interesse.
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