Kai Wegner will scheitern: Anders ist das notorische Versagen von Berlins Regierendem Bürgermeister nicht zu erklären
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Kai Wegner ist ins Scheitern verliebt. Der CDU-Politiker wurde aufgrund unwahrscheinlicher Umstände Berlins Regierender Bürgermeister. Nun ist er von einem einzigen Ehrgeiz getrieben: Er will der Welt zeigen, dass er es nicht kann. In dieser Disziplin ist er weit gekommen.
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Vermutlich wird die CDU mit ihm in den Wahlkampf ziehen. Wegner hat also noch 181 Tage, um sein Meisterstück abzuliefern: das Rote Rathaus besenrein an die umbenannte SED und ein radikal linkes Bündnis zu übergeben. Es gibt zahllose Wege, das eigene Versagen unter Beweis zu stellen. Kai Wegner kennt sie alle.
Wegners Kunst der Selbstdemontage
Reden wir vom Kai-Wegner-Handbuch für den politischen Untergang. Es enthält alle Bestandteile, um es sich mit der Wählerschaft zu verscherzen. Es liefert Tricks und Kniffe, wie man Hoffnungen enttäuscht und Erwartungen pulverisiert. Das Wegner-Handbuch für den politischen Untergang hat seinen Praxistext bestanden. Wegner ist ein Meister in sämtlichen Klassen der Selbstdemontage.
Angetreten war Kai Wegner als Verfechter von Recht und Ordnung, von Sauberkeit und Sicherheit. Rasch bewies er der Öffentlichkeit: Recht und Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit interessieren ihn nicht. Mit der queeren Community zeigt er sich lieber als mit Polizisten. Asylmigranten haben mehr von ihm zu erwarten als Steuerzahler.
In Berlin steht das teuerste Flüchtlingszentrum der Welt. Es verschlang über eine Million Euro – pro Tag. Im Jahr 2025 ließ sich Berlin die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen 2,5 Milliarden Euro kosten. Berlin ist schmutzig, Berlin ist gefährlich, zwischen Messerattacken, Schießereien und Gruppenvergewaltigungen. Wegner nimmt es hin. Er ist getrieben von der Lust am Verlieren.
Lügen, tricksen, täuschen
Kai Wegner kann mit Geld nicht umgehen. Der Berliner Doppelhaushalt wird dazu führen, dass 2027 alle Rücklagen aufgebraucht sind. Davor warnt der Landesrechnungshof. Wegner setzt bizarre Prioritäten: Aus dem Sondervermögen des Bundes wird der größte Anteil – eine Milliarde Euro – verwendet, um neue Bäume zu pflanzen. Die Milliarde firmiert als „Umsetzung Baumentscheid“.
Um die neuen Bäume zu betreuen, sollen knapp 500 Mitarbeiter neu eingestellt werden. Vielleicht entsteht ein Landesamt für Klimaanpassung. Das „Queere Archivzentrum“ darf sich derweil über knapp zwei Millionen Euro freuen.
Kai Wegner kann mit der Wahrheit nicht umgehen. Er biegt sie sich zurecht. Am ersten Tag nach dem linksterroristischen Anschlag auf die Stromversorgung spielte er Tennis. Und log darüber.
Wer nach fünf Stunden Arbeit im Homeoffice den Kopf freibekommen muss, hat einen Kopf mit geringem Fassungsvermögen. Zumal Wegner auf die erste Lüge offenbar eine zweite setzte. Laut Tagesspiegel-Recherchen hat Wegner am Vormittag weder mit dem Kanzleramt noch mit dem Stromnetz Berlin telefoniert. Als echter Held des Versagens stottert und stolpert er auch bei seiner Rechtfertigung.
Erwartungen aufbauen und sie gezielt enttäuschen. Probleme vergrößern, statt sie zu verkleinern. Alles-egal statt Empathie, Konfusion statt Kompetenz. Lagen falsch einschätzen, Gelder verschleudern, zur Unwahrheit fliehen und dann mit der Justiz drohen. Wegner lässt einen Promi-Anwalt ausrichten, man prüfe presserechtliche Schritte.
Es gibt kein politisches Amt, das man Kai Wegner anvertrauen könnte. Der Spandauer ist der Goldstandard für politisches Versagen. Er ist ein Rücktrittsgrund auf zwei Beinen. Wegner weiß im Innern: Er kann es nicht. Er will verlieren. Und zumindest das könnte ihm tatsächlich gelingen.
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Alexander Kissler
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