Antisemit der Woche: Greta Thunberg fordert zum Boykott israelischer Unis auf
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In Zeiten grassierender Judenfeindlichkeit, die längst auch in Teilen der Politik angekommen ist, wollen wir die schlimmsten Ausfälle sichtbar machen. Dafür verleiht NIUS jeden Freitag die „Goldene Wassermelone“ – einen Negativ-Preis für besonders auffällige Antisemiten. Die Wassermelone steht wegen ihrer Farben für die Palästina-Solidarisierung und damit auch für den Hass auf den jüdischen Staat. Diese Woche heißt unsere Preisträgerin Greta Thunberg.
Der Klima-Hype ist vorbei. Doch die „Ikone“ der Klima-Bewegung, Greta Thunberg, hat sich längst ein neues Betätigungsfeld gesucht: als Einpeitscherin bei Kundgebungen der Israel-Hasser. So tingelt sie weiter um die Welt, zeigt sich mit Kufiya (Palästinensertuch) mal in Amsterdam, mal in Rom, mal in Berlin. Oder auf der „Madleen“, einem Propaganda-Boot, mit dem sie „Hilfsgüter“ in den Gazastreifen zu bringen vorgab. Die israelische Marine brachte die Terrorsympathisanten-Flottille auf, nahm Greta fest und schob sie ab, woraufhin sie über eine „demütigende“ Behandlung greinte, weil sie angeblich auf dem Fußboden sitzen musste.
Mit dem gleichen Fanatismus, der schon ihr Engagement für den „Klimaschutz“ kennzeichnete, ist sie nun unterwegs, um dem jüdischen Staat Völkermord und Apartheid vorzuwerfen. So arg treibt sie es, dass Weggefährtinnen wie Luisa Neubauer alle Mühe haben, sich von ihr zu distanzieren. Eben baute sie sich mit einem traurigen Haufen von neun Aktivisten vor der Uni Göteborg auf, um zur weltweiten Beendigung der akademischen Kooperation mit israelischen Universitäten aufzurufen, weil man sonst zum „Komplizen von Genozid und Apartheid“ werde.

Greta Thunberg keilt wieder einmal gegen Israel.
Sie sah schon CO2 gen Himmel entweichen, heute sieht sie einen Genozid
In einem Buch mit dem Titel „Szenen aus dem Herzen: Unser Leben für das Klima“ hat Gretas Mutter Malena Ernman einst beschrieben, dass ihre Tochter sieht, was andere nicht sehen: Sie kann Kohlendioxide mit bloßem Auge erkennen, sieht, wie es aus Schornsteinen strömt und die Atmosphäre in eine Müllhalde verwandelt.
Und so, wie sie ein farb- und geruchloses Spurengas sehen konnte, sieht sie nun Völkermord und Apartheid, wo eine Armee einen Krieg gegen eine Terror-Miliz mit zigtausenden Kämpfern führt, die zuvor ein Massaker an 1.200 Menschen verübt, vergewaltigt, gefoltert, geplündert und gemordet und 250 Geiseln verschleppt haben.
Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg wurde 2018 bekannt, als man ein kleines, kindliches Mädchen als Gesicht des Klimapanik-Orchesters casten wollte. Fortan hockte sie mit einem Schild auf dem Gehweg respektive an der Stein-Fassade des Hauptgebäudes des Riksdags in der Stockholmer Innenstadt und rief zum „Schul-Streik fürs Klima“ auf. Fatal, denn gerade der Geschichtsunterricht hätte der bekanntesten Schulschwänzerin des Planeten gutgetan. Dann hätte sie vielleicht etwas über die Genese des Nahostkonflikts erfahren.

Terror-Törn: Thunberg segelt auf einem Propaganda-Boot gen Gaza.
Noch immer im Dauerempörungs-Modus
Immerhin war Thunberg so schlau, nach dem relativ kurzlebigen menschengemachten Klimaschwindel ein Feld zu bewirtschaften, das praktisch immer Konjunktur hat – aufmerksamkeitsökonomisch eine sichere Bank, denn Judenhass wird es immer geben. Und wenn man denkt, er wird sich wenigstens nicht so offen zeigen, wenn gerade das grausamste Massaker an Juden seit dem Holocaust angerichtet wurde, dann ist man schief gewickelt.
Statt Scham empfinden „pro-palästinensische“ Aktivisten Freude über den „Widerstand“, wie Sara Rachdan, mit der Thunberg auf einer Kundgebung in Amsterdam auftrat. Die Schwedin ist da nicht wählerisch, sie ist noch immer im Dauerempörungs-Modus, da ist ihr jeder recht, der radikales Zeug von sich gibt: „Wir brauchen mehr Wut, wenn die Welt so schrecklich ist. Wir brauchen Wut, die Menschen zum Handeln bewegt.“
Das ist die alte „How-dare-you?!“-Attitüde, nur das Thema ist ein anderes. Grundsätzlich geht es ja immer ums Ganze, um den Kampf Gut gegen Böse. Die Klimaschädlinge mussten ebenso ausgemerzt werden, um den Planeten zu retten, wie jetzt Israel, damit es ein Palästina „vom Fluss bis zum Meer“ geben kann. Offiziell ist Thunberg natürlich für eine „Zwei-Staaten-Lösung“, die sie sich mutmaßlich so vorstellt, dass es einen Staat gibt, der von der Fatah kontrolliert wird, und einen, den die Hamas beherrscht.

Mit Pali-Tuch unterwegs auf Israel-Hasser-Demos.
Sympathisantin der Radikalen
Auf Instagram teilte die von der Klima-Ikone zur „Mutter Teresa des Antisemitismus“ (Cicero) mutierte Greta schon mal einen Aufruf der Organisation Palästina Spricht zu einem globalen Streik, um ein Zeichen zu setzen gegen den „Genozid“ in Gaza. Palästina Spricht hatte zuvor den Überfall der Hamas auf Israel als „Tag, auf den man stolz sein“ müsse, bezeichnet. Sie unterstützte auch explizit die Gruppe „Palestine Action“ nach einem Anschlag auf das Gebäude der Versicherungsgesellschaft Aspen Insurance in London, war sogar vor Ort, weshalb sie festgenommen wurde – „Palestine Action“ wird im Vereinigten Königreich als Terrorgruppe eingestuft.
Zum ersten Jahrestag des Massakers vom 7. Oktober nahm Thunberg an einer propalästinensischen Demonstration in Berlin teil, die mit dem Slogan „Glory to the resistance“ („Ruhm dem Widerstand“) beworben wurde. Eine überschaubare Zeit nach dem Blutbad hatte sie schon den Genozid-Vorwurf erhoben, ohne den 7. Oktober zu erwähnen. Hinterher meinte sie, sie sei davon ausgegangen, dass dies nicht notwendig gewesen sei, es verstehe sich doch von selbst, dass sie gegen die „schrecklichen Angriffe“ der Hamas sei.
Natürlich ist Thunberg auch Anhängerin der Singt-nicht-mit-Juden-Bewegung, protestierte 2024 gegen den Eurovision Song Contest in Malmö, wo man sie hinter einem Banner mit der Aufschrift: „Welcome to Genocide Contest“ sah. Das Bild postete sie dann bei X.
Und so eine war „Person of the Year“
Israels Regierung setzte Greta Thunberg im April auf Platz 2 einer Liste der weltweit zehn „gefährlichsten sowie einflussreichsten Antisemiten“. Sie habe die Begriffe „Völkermord“, „Belagerung“ und „Massen-Hungersnot“ für Israels Kriegsführung verwendet. Damit erreiche sie ein „weltweites Publikum“ (16,5 Millionen Follower auf Instagram) und „erzeuge enormes Engagement“.

Vier Fäuste für ein Palästina (vom Fluss bis zum Meer): Thunberg und Francesca Albanese.
Das ist noch wohlwollend formuliert. Thunberg nutzt ihre Bekanntheit skrupellos aus, um sich mit Antisemiten wie der berüchtigten UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese an die Spitze der Anti-Israel-Boykottbewegung zu setzen und gegen den jüdischen Staat zu agitieren. Zu „streiken“, wie sie es nennt. Beim US-Magazin Time, das sie 2019 als „Person oft the Year“ auf den Titel hob, und bei allen Politikern, die sie hofierten, sollte das eigentlich peinliches Schweigen auslösen. Entschuldigen wird sich ohnehin keiner.
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